Der Wallstreet Trick und seine Vermarktung (3)

Ungefähr 35% der über Google kommenden Besuche dieser Seite betreffen das Thema „Wallstreet Trick“. Mich wundert, welch großes Interesse dieses Thema findet. ich denke, die Mühe mit den Artikeln hat sich gelohnt.

Weitere Betrachtungen finden sich auch auf der Seite „Gegen die ‘Wallstreet Trick‘ Abzocker“.

Über diese Seite habe ich den Link zum Affiliate-Programm gefunden. Die Aussagen zur den Gewinnmöglichkeiten bei Affiliate Programmen halte ich für übertrieben. Aber Werbung lebt von der Übertreibung. Interessant finde ich den zwischen Wallstreet Trick und Casino Werbung hergestellten Zusammenhang:

SEO: Alles zum Thema Geld, Finanzen und Casino konvertiert sensationell! Forex, Finanzen, Geld verdienen, Internetmarketing und alles rund um Casino können wir mit rekordverdächtigen Quoten in Kunden umwandeln. Casino deshalb weil vor allem 60-Sekundentrades gerne von Strategiespielern herangezogen werden.

Der letzte Satz scheint mir glaubwürdig. Ja, 60-Sekundentrades sind reines Glücksspiel. Bei Online Casinos kenne ich wenigstens die Gewinnchancen.

Irgendwo hatte ich etwas über Onlinewerbung für Casinos gelesen, finde es aber nicht so schnell wieder. Danach waren auch Online Casinos kein leicht kinderleicht verdientes Geld.

Genug für heute.

2 Gedanken zu „Der Wallstreet Trick und seine Vermarktung (3)“

  1. Lieber Byggvir of Barley! Danke für deine zusätzliche Betrachtung.

    Ergänzend zu deinem Kommentar, in dem die Macher vom Wallstreettrick einen Zusammenhang zwischen ihrem „Produkt“ und „Casino Werbung“ herstellen, habe ich noch eine weitere Information. Im Vorgängermodell des Wallstreet Trick, dem sog. Binary Code, hat man die potenziellen Kunden, noch als Menschen mit „Affinität zum Glucksspiel“ gedeutet, was diese ganze Sache noch perfider macht. (siehe Video)

    (Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=3cIX3QAR7sk&list=UUkf13lTCYlmc_qTialqU4ow&index=6&feature=plcp)

    Zusätzlich halte ich es noch für erwähnenswert, dass ich nicht glaube, dass die Übertreibung der Gewinne für Affiliates oder die evtl. Gewinne der Trader/Kunden problematisch sind, als die simple Tatsache, dass die negativen Auswirkungen komplett geleugnet werden. Hier wird den Leuten erklärt in Videos, dass es sich um ein risikoarmes Produkt handelt und gleichzeitig wird das Vorhandensein affiliate-ähnlicher Strukturen negiert. Das erfüllt den Straftatbestand des Betruges, Stgb §263 und erklärt, wieso die Herrschaften es vorgezogen haben, eine Briefkastenfirma in der Türkei in der Impressumspflicht zu erwähnen.

    Ansonsten freut es mich sehr, dass wir hier so gemeinsam eine Linie fahren können 🙂
    http://noripoff.wordpress.com

    1. Hallo,

      vielen Dank für den Hinweis auf das Video. Mit dem Affiliate Programm habe ich mich noch gar nicht beschäftigt. Dies klingt sehr noch Schneeballsystem. Der schnelle geht natürlich gleich zum Superaffiliate. Warum auch unbescheiden sein? Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.

      Betrug setzt leider voraus, das der Vorteil rechtwidrig erworben wurde. Aber ich bin kein Jurist

      Schönen Restsonntag
      Thomash

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