Upgrade auf openSuSE 12.3

Nach dem openSuSE 12.3 nun schon einigen Tage freigegeben ist, entschloss ich mich am Sonntag zu einem upgrade von der Version 12.2. Meine Erfahrungen mit einer Distributionsaktualisierung sind zweigeteilt. Mal funktioniert es, mal funktioniert es nicht. Diesmal funktionierte es nur teilweise – eigentlich funktionierte es nicht.

Distributionsaktualisierung

Nachdem ich die Versionen in den Konfigurationsdateien von 12.2 auf 12.3 geändert hatte, lief der Upgrade mit „zypper ref; zypper dup -d ; zypper dup“ ohne Probleme durch. Leider wollte KDE nach dem Update nicht mehr starten. Statt lange nach dem Fehler zu suchen, entschied ich mich zu einer Neuinstallation. Sonderlich begeistert war ich von der Version 12.2 nie. KDE hatte nun auch schon seit der Version 4.9.1 immer weiter auf datiert, ohne das es wesentlich besser wurde. Seit der 4.10 stürzt kdeinit4 regelmäßig immer wieder ab, bis der Desktop schwarz ist und die Taskleiste weg. Ein Neuanfang mit einem klar definierten Zustand kann nicht schade. Bei diesem Weg muss leider der Rechner völlig neu eingerichtet werden. Was soll’s? Frischt das alte Wissen wieder auf.

Installation von DVD

Am Dienstag hatte ich schließlich Zeit für die Installation von DVD. — Dank an Easys Linux, dass im letzten Heft auch die 64-Bit Version dabei war, denn ich hatte die heruntergeladenen Version natürlich nicht auf DVD gebrannt. — Die Installation verlief ohne große Probleme. Zwar war die Netzwerkkarte – warum auch immer nicht konfiguriert, aber alles andere lief. Auch der Update von KDE 4.10.2 auf KDE 4.10.3 lief ohne Schwierigkeiten – und brachte die alten Fehler zurück. Eine nette Überraschung gab es auch. Meine USB Festplatte wurde nicht unter /media eingebunden. Ich fand sie dann unter /var/run/media wieder. — Wo in dieser Änderung nun der Gewinn liegt, ist mir schleierhaft. Jetzt darf ich meine Scripte anpassen. Vielen Dank für diese Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, hätte sonst nicht gewusst, was mit meiner Zeit anfangen. —

Samsung CLP 510N

Die Installation meines Samsung CLP 510N verlief anfangs ohne Probleme. Diesmal sind die Treiber für das alte Gerät in SpliX enthalten. Leider wurde die Testseite nicht gedruckt. Dank Google und dem richtigen Suchbegriff fand ich die Ursache recht schnell: Umbenennung des Filters pstoraster in gstoraster in ghostscript. (Ich erinnere mich dumpf, dieses Problem schon bei der letzten Installation gehabt zu haben.) Ein Hard- oder Softlink von pstoraster auf gstoraster löst das Problem. — meine Frau fragt mich in solchen Fällen immer, was einfache Menschen wie sie in solchen Fällen tun würden. Ich fürchte: Windows installieren oder einen Mac kaufen — .

Moneyplex und Card Reader

Heute kam ich nicht umhin, das Homebanking zu nutzen. Moneyplex und der Cardreader waren bisher nach Distributionsaktualisierung oder Neuinstallation der Horror schlechthin. Da kommt ein Feiertag gerade gelegen. — Der Plasma Desktop meldet sich mal wieder mit einem Absturz; ist doch nett von ihm. — Moneyplex erkannte nach dem Start wie erwartet den Kartenleser nicht. Also, in meine letzten Artikel zum Thema schauen und hoffen, dass es funktioniert. Siehe da, nach Schritt 1 – Repository hinzufügen, und Schritt 2 – Software installieren funktioniert der Kartenleser ohne Probleme. Leider gibt es mit perl-pcsc-1.4.10-14.2.x86_64 ein kleines Problem. Es erwartet perl 5.16.0; installiert ist jedoch perl 5.16.2. Dem Fehler werde ich jetzt aber nicht weiter nachgehen; eine Installation unter brechen der Abhängigkeit sollte funktionieren.

Der Überweisung für unseren Garten stand dann nichts mehr entgegen.

KDE 4.10.3

KDE nervt mich immer mehr. Zwar sind die Filterfehler in kmail2 wohl – wenn auch nicht gut, so doch einigermaßen – behoben; verschlüsselte Mails mit Anhängen sind nach wie vor nicht nutzbar – eine Katastrophe; die Anhänge lassen sich nicht lösen. Für einen produktiven Einsatz ist KDE 4.x immer noch nicht geeignet.

Genug für heute.

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