Spam: Lehrer oder Anwalt?

Über Binäre Optionen habe ich eigentlich genug geschrieben. Aber heute kam die folgende Mail ins Postfach:

Subject: Entdecken Sie, wie Marco Lehrer 2300 pro Woche ZUSÄTZLICH verdient!

Marco Lehrer aus Grafenau hat erreicht, wovon viele Menschnen nur träumen. Er verdient mehr als sein Vorgesetzter und seine Freunde. Marco war auf der Suche nach der richtigen Gelegenheit, um nach seiner Arbeitszeit zusätzliches Geld zu verdienen und trotzdem noch genug Freizeit für seine Familie und Hobbys zu haben.

Er sagte: „Als Anwalt liegt mein Einkommen über dem Durchschnitt, jedoch arbeitet meine Frau nicht, da sie sich Zuhause um unser Baby kümmert. So reicht mein derzeitiges Einkommen nicht dafür aus, den Lebensstil, den wir führen, aufrechtzuerhalten.“

Aber all das änderte sich, als Marco den Handel mit Binäroptionen entdeckte.

Wie nun? Ist Marco Lehrer oder Anwalt? Kann ich leider nicht prüfen, denn der Server ist nicht erreichbar. No route to host. Aber es findet sich noch eine zweite E-Mail im Postfach. Hier geht es – über Umwege – zu einem anderen Server (cdn.anyoption.com; IP 185.59.220.16, 185.59.220.20), der noch erreichbar ist. Hier heißt Marco dann Peter Hicks (London, 35). Peters Bild findet sich auch auf weiteren Seiten. Es ist offensichtlich ein Stockphoto und die Geschichte genauso wahr, wie das Photo Peter Hicks zeigt.

Über das Bild finden sich weitere Pseudonyme für Marco: Reyer Roseboom (Utrecht), Eduardo Costa Conil de la Frontera

Unter optionenbinar-de.com (IP: 91.212.124.163) findet sich darüber auch die passende Geschichte für Marco.

Genug für heute

Ein Gedanke zu „Spam: Lehrer oder Anwalt?“

  1. Lieber Christoph H.

    Du verdienst Dein Geld im Schlaf und Du hast nun schon mehrere Millionen Verdient und du machst weiter, weil, Du schläfst gut dabei.
    Ich schlaffe schlecht, wenn ich an meine finanzielle Situation denke. Ich bin schon Siebenundsechtzig und mein Arbeitgeber möchte mich langsam aufs Abstellgeleise schieben.
    Ich würde gerne den Bezug meiner Altersrente noch etwas Aufschieben; bis fünf Jahre kann ich das; dann bekäme ich vierhundert Franken mehr, pro Monat, ‚wass bereits essenziel mehr währe.
    Warum nimmst Du dir nicht die Zeit mich in Zürich (Schweiz) zu treffen, und wir gehen dann zur UBS und Du zahlst mir auf mein Freizügigkeotskonto etwas ein, damit mich nachts die Gedanken an meine Pensionierung nicht mehr Quälen und ich meinem Arbeitsgeber die „Rote Karte“ zeigen und wo anders meine Arbeitslust weiter ausleben kann?
    Wir könnten die Presse dazu einladen, darüber zu berichten, was wir hier tun, Dich im Vodergrund, im Hintergrund, wie es Dir gefallen würde, nur zu beweisen, dass „anyoption“ kein Fake ist!
    Vielleicht auch nur mit Fachpresse, oder gar nicht, was weiss ich?
    Einfach so, dass für mich die Million, die Du, sozusagen in Deiner ersten Woche verdient hattest, bei mir auch realisiert werden könnte.
    Vielleicht bin ich nicht der Erste, der so einen Wunsch an Dich heranträgt, vielleicht doch, oder vielelicht gefällt Dir meine Geschichte, was weiss ich?
    An einer Million mehr oder weniger sollte es doch nicht liegen!
    Das Argument, dass Jeder mit dieser Absicht an Dich gelangen wollen könnte, kannst Du blockieren, in dem Du mich auswählst, weil ich ein Erwerbsleben lang ein soziales Projekt mit meiner Arbeitskraft unterstützte. Das kannst Du gerne verrifizieren, ich geb‘ Dir die Daten schon, ich führ Dich hin und für den Fall, dass dieses System, was Du benützt hast, wie geschildert funktioniert, bin ich gerne bereit in gleicher Weise eine Million weiter zu geben, ich bauche nicht mehr so viel in meinem Leben!
    Also!

    Mit freundlichem Gruss verbleibe ich,

    U. Ulrich

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