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Moneyplex und Chipkartenleser unter openSuSE 12.3 (gelöst)

Seit letzten Sonntag funktionierte nach einem Update das Zusammenspiel von Moneyplex und dem Kartenleser nicht mehr. Meine Versuche es mit einem anderen Repository von /security:/chipcard waren leider nicht erfolgreich. Auch ein Schwenk auf das Factory Repo half nicht. Heute hatte ich einen Mail von Jörg, mit der Lösung. Es reicht ein Downgrad von pcsc-cyberjack auf die Version 3.99.5final.SP03-6.1.1.x86_64. Diese befindet sich im openSUSE-12.3-Oss Repository.

Wenn Moneyplex nicht läuft, reichen zwei Befehle, um das Problem zu fixen:

zypper in –oldpackage pcsc-cyberjack-3.99.5final.SP03-6.1.1
rcpcscd restart

Ein anschließendes zypper ps sollte No processes using deleted files found. melden.

Herzlichen Dank für den Tipp und ein schönes Wochenende

Thomas

Update 09. Februar 2014: Siehe auch Moneyplex und Card Reader nach Installation von openSUSE 13.1. Hier hilft die Installation der Treiber und ein Downgrade auf ein Paket von REINER SCT für die openSUSE 12.3, da es noch kein Paket für die 13.1 gibt.

Moneyplex und Card Reader nach Installation von openSUSE 12.2 – 4. Fortsetzung

Guten Abend,

heute habe ich eine nette Mail von Matrica bekommen. Anbei war ein Hinweis auf die Beta 2012 und ein Lizenzschlüssel. Mir ist sehr wohl bewusst, dass Matrica nicht die Treiber der Kartenleser produziert und mit jedem Release Wechsel in einer der Distributionen der Ärger von neuem beginnt und in diesem Punkt von der Qualität der „Zulieferung“ abhängig ist.

Da ich nebenbei noch Probleme einem nicht funktionierenden Update VirtualBox auf 4.2, der Soundkarte und KDE 4.9.1 habe, entschloss ich mich heute die openSUSE 12.2 nochmal zu installieren. Nachdem ich zwei KDE 49 Repositories und das „Security Chipcard“ Repository hinzugefügt hatte, aktualisierte ich die gesamte Software – mit Vendor Change – auf den neusten Stand. Im Gegensatz zu gestern und vorgestern, als nur die pcsc-lite 1.8.3 funktionierte, läuft nun pcsc-lite in der Version 1.8.6. Verstehe einer die Welt.

Die Moneyplex 32-bit Beta [1], die ich entgegen der Empfehlung aus der E-Mail schon vorher über das Moneyplex-Verzeichnis installiert hatte, mit pcsc-lite 1.8.6.

Ich hatte bis zu diesem Update immer den CTAPI-Wrapper installiert und in Moneyplex statt PCSC genutzt. In der openSUSE 11.4 lief diese Variante gefühlt stabiler als die Variante mit PCSC. Diese Einstellung hat schließlich ihren Weg in die 12.1 und 12.2 gefunden. Jetzt habe ich die Einstellung auf PCSC geändert.

Laut Matrica wird unter openSUSE nur der Treiber von Reiner-SCT und libpcsclite (und libpcsclite1-32bit) benötigt. Der CTAPI-Wrapper und die anderen Pakete sind obsolet. Mit dem CTAPI-Wrapper stirbt auch die Gruppe cyberjack. Und da Reiner-SCT seit 2 Jahren keine CTAPI-Treiber mehr entwickelt, sollte man auch keine CTAPI-Treiber mehr verwenden. Eine Bescheibung für alles Systeme befindet sich bei Matrica hier. Den werde ich bei Gelegenheit ausprobieren und meine Anleitung für die openSUSE entsprechend abspecken.

Derzeit habe ich zwar noch folgende Pakete installiert, aber ich werde mir mal eine virtuell Maschine bauen und darin die neue 64-bit Version testen.

  1. libpcsclite1-1.8.6-79.1.x86_64
  2. libpcsclite1-32bit-1.8.6-79.1.x86_64
  3. pcsc-ccid-1.4.7-31.2.x86_64
  4. pcsc-ctapi-wrapper-0.3-2.2.x86_64
  5. pcsc-ctapi-wrapper-32bit-0.3-2.2.x86_64
  6. pcsc-cyberjack-3.99.5final.SP03-59.2.x86_64
  7. pcsc-lite-1.8.6-79.1.x86_64
  8. pcsc-openct-0.6.20-38.1.x86_64
  9. pcsc-tools-1.4.18-1.4.x86_64

Aber nicht mehr heute und Morgen muss ich mich um meine Fotos kümmern. Die sind nun auch überfällig.

Gute Nacht.

  1. [1]Ich vermute, dass sie eine 2012 ist, obwohl sie sich als 2011 meldet.

Moneyplex mit Cardreader unter openSUSE 11.4 installieren

Wer mit Linux arbeitet hat bei den Homebanking-Programmen wenig Qual der Wahl. Kaum ein Weg führt an Moneyplex® von Matrica vorbei. Ich nutze dieses Programm schon seit Jahren. Wenn es einmal auf dem Rechner läuft, dann läuft es zuverlässig und rund. Im Vergleich zu anderen Programmen (StarMoney und … wie hieß dieses Programm mit Q? Quicken – lang ist es her.) empfand ich die Oberfläche gewöhnungsbedürftig. Sie hat sich aber bewährt. Eigentlich kann ich mich nicht beklagen, aber ich bin in meiner Windows Zeit (ja, auch ich habe schwarze Flecken auf der weißen Weste) auf die Idee gekommen, eine HBCI-Chipkarte und einen Kartenleser anstelle des PIN / TAN Verfahrens zu nutzen. Dies wollte ich auch unter Linux nicht aufgeben. Rasch stellte sich heraus, dass mein alter USB-Kartenleser von Towitoko nicht unterstützt wird. Also habe ich mir den Kobil KAAN Standard plus zugelegt. Die Installation war nicht einfach, aber er lief am Ende. Mit jedem Rechnerwechsel oder Update der SuSE rang ich erneut mit den Treibern. Einmal fiel die Unterstützung aus der SuSE heraus. Es hat Stunden gebraucht, bis ich Ursache und Lösung hatte. Aber hier fand sich jemand, ich weiß nicht mehr wer, der die Module wieder bereitgestellt hat. Mit jedem Rechnerwechsel und Update beginnt ein neuer Kampf um die Installation des Treiber, weshalb ich Updates über Jahre tunlichst vermied.

Mit dem neuen Rechner war ein Umstieg unausweichlich. Nur, was unter der openSUSE 11.3 noch reibungslos klappte, wollte unter openSUSE 11.4 nicht mehr. Die Version Moneyplex® 2007 bekam ich mit meinen USB-Kartenleser Kobil KAAN Standard plus auch nach mehreren Tagen nicht mehr zum Laufen. Auch schien es keine Updates der alten Version nicht zu geben. Nach vier Jahren war die Zeit reif für ein Upgrade auf das aktuelle Moneyplex® 2011. Ich bestellte gleich einen neuen Kartenleser Reiner-SCT cyberJack RFID standard dazu, weil es im Moment die am besten unterstützten Kartenleser sind.

Aus Erfahrung klug, las ich die Installationsanweisung erst durch, bevor ich anfing. Dann ging ich die einzelnen Schritte durch. Der erste Schritt war einfach. Der zweite schon erfüllt. Die Teste trotz aller Sorgfalt nicht auf Anhieb erfolgreich, aber … Doch Moneyplex akzeptiert den Treiber pcsc-ctapi-wrapper am Ende nicht. Moneyplex ist 32-bit Software und ich hatte nur 64-bit Pakete installiert. Auf diese Idee kam ich nach einem Mail-Wechsel mit Matrica, die übrigens immer sehr schnell reagieren. Ich erspare mir die Einzelheiten zweier langer Abende und fasse hier das Ergebnis zusammen. Im Grunde ist es viel einfacher als in der Installationsanleitung beschrieben.
Etwas verwirrend sind die Aussagen in der Installationsanleitung, Verwenden sie den IFD-Treiber, … verwenden Sie nicht den CTAPI-Treiber. Später wird dann die Installation des CTAPI erklärt, jedoch nicht die des PC/SC-Treibers. Legen wir die Installationsanleitung und ihre Ungereimtheiten bei Seite.

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