Geld statt Smartphone: 1200.- Euro Auszahlung

Wieder ein nette Werbung über RichVestor erhalten.

From: Hanna Schneider <send@richvestor.com>
To: Thomas Arend<thomas@excample.com>
Subject: Geld statt Smartphone: 1200.- Euro Auszahlung

Guten Tag Thomas Arend,

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Viele Grüsse,

Ihre Hanna Schneider

Liebe Hanna Schneider,

vielen dank für Ihr Angebot. Wie viel Geld erhalte ausgezahlt, wenn ich auf die Handies und die Verträge verzichte?

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Arend


Handys mit Vertrag
Ausschnitt aus der Seite bei www.mobildiscounter.de
Ich habe mir das Angebot bei mobildiscounter.de einmal angesehen. 39,90 monatlich bei 24 Monaten Vertragslaufzeit wäre ja nicht schlecht. Da bekomme ich ja mehr ausgezahlt, als ich in zwei Jahren bezahle. 50€ Euro monatliche Ersparnis? Wo ist der Haken? Der Haken liegt im „je“ und dem „*“. In der Fußnote wird deutlich, es ist ein Duo-Vertrag und jedes Handy kostet 39,90€. Das ändert die Rechnung schnell: 24 Monat * 2 * 39,90 sind 1.915,20€. Minus 1.200€ verbleiben 715,20€. Und somit ein Monatspreis pro Handy von Höhe von 14,90€. Zwar sind zwei Handies a 30€, sowie 3.000 SMS und 200 Freiminuten (100 pro Handy) pro Monat enthalten, aber sobald die Freigrenzen überschritten werden, wird es mit 19 Cent pro Minute / SMS teuer. Internet-Flat muss auch noch extra bezahlt werden.

Dies ist wieder so ein netter Bauernfänger-Trick. Im Grunde nimmt der Kunde einen Kredit über den Handyvertrag auf, der in vielen Fällen wahrscheinlich das iPhone bezahlt.

Liebe Leute: Niemand lebt von Drauflegen! Darum rechne jeder genau, ob das Angebot sich für ihn lohnt und vergleiche mit einen 9 Cent Prepaid-Tarif.

PS: Hat jemand schon mal versucht, sich abzumelden?

Bundespräsident Wulff im Interview

Ich hab mir das Interview mit unserem Bundespräsidenten angesehen. Ich finde, er hat seine Sache den Umständen entsprechend gut gemacht. Mehr ist bei all dem nicht drin.

Ich kann mich nicht enthalten, auch ein paar unmaßgebliche Anmerkungen zu dem Thema in den los zu werden.

Bei uns zahlen Freunde auch nicht für die Übernachtung und ich würde auch keine Rechnung stellen. Ein Angebot etwas zu zahlen würde ich als Beleidigung empfinden. Da scheint mir Frau Schausten eine seltsame Ausnahme.

Man muss für einen Kredit zum Hauserwerb keine Hypothek auf ein Haus aufnehmen, wenn genügend Werte in anderer Weise vorhanden sind. Bei zwei belastungsfreien Immobilien kann man nicht von einer 100% Finanzierung reden, wie einige Übereifrige es gern vorrechnen, sondern nur von 33%. Nun sollen Herr und Frau Wulff als Ministerpräsident ein privates Darlehen von Freunden bekommen haben. Der Zinssatz soll 4% betragen haben. Gut oder schlecht und für wen? Ein Finanzexperte rechnet vor, dass Herr Wulff bei einer Finanzierung über eine Bank zwischen 5 und 6,5% hätte zahlen müssen. Er rechnet leider nicht vor, wie viel oder wenig Zinsen Herr oder Frau Geerken von ihrer Bank bekommen hätten. (Wer dem Präsidenten vorwirft, dass er eine Frage nicht vollständig beantwortet hat, sollte hier nicht auch nur die halbe Antwort geben). Von 20.000 € bis 150.000€ Vorteil spekulieren und überbieten sich die Finanzexperten ohne über die Vermögensverhältnisse genau Bescheid zu wissen. Bei einem Jahresgehalt eines MP oder Präsidenten sind 500.000€ nicht sonderlich viel. Bei der Bewertung des Vorteiles kann muss man eher den niedrigsten Zinssatz zu Grunde legen. Der Privatkredit geht mit 4% meines Erachtens in Ordnung. Beide Seiten hatten ihren Vorteil. Wo die goldene Mitte liegt oder der reiche, väterliche Freund auf etwas Geld verzichtet hat, ist schwer zu bestimmen.

Das Wulff auf die Anfrage in Niedersachsen wahrheitsgemäß geantwortet hat, steht wohl außer Frage. Man zeige mir den Politiker, der die Frage anders beantwortet hätte. Bitte mit analogem Beispiel. Es gibt da ein Gesetz: Fragen werden richtig und präzise beantwortet, nicht weniger und niemals mehr. Was nicht gefragt wurde, wird auch nicht beantwortet.

Der Kredit der BW-Bank ist trotz der Sicherheiten sehr günstig. Die BW-Bank wird sich sicher noch zu ihren Kreditvergaben äußern. Aber da stehen ja noch viele Antworten aus.

Einen Vergleich mit dem Lügenbaron – halt, der hieß Münchhausen, den möchte ich nicht beleidigen. Also ein Vergleich mit dem bekannten Freiherrn der Neuzeit finde ich fehl am Platze. Mit dem schönen Sprichwort „Wer einmal lügt dem glaubt man nicht“ wird Herr Wulff leben müssen.

Warten wir die Antworten auf die vielen Fragen ab. Und dann zurück zum Alltag. Wir haben keinen Heiligen zum Präsidenten gewählt und werden auch künftig keinen Heiligen bekommen.

Für alle (Politiker), die jetzt auf dem hohen Ross sitzen und wenig Verständnis zeigen oder zeigen wollen: Man trifft sich immer zweimal.