LG Köln und entfernt die Pixelio Bilder (Fortsetzung 2)

Google pixelio site:lg-koeln.nrw.de
Suchergebnis vom 8. Februar 2014 für die Googlesuche nach pixelio site:lg-koeln.nrw.de

Nachdem ich dem Webmaster des Landgerichts Köln (LG Köln) ein paar Fragen per E-Mail gestellt habe, habe ich zwar keine Antwort bekommen (Webmaster ist in Urlaub), aber eine Reaktion hat es trotzdem gegeben. Das LG Köln hat die Pixelio Bilder entfernt. Als Suchergebnis wirft Google heute nur noch ein altes Bild aus, das sich aber nicht mehr auf der Seite befindet.

Hier meine Fragen:

  1. Warum ignorieren Sie auf Ihren Seiten die Lizenzbedingungen von PIXELIO und
    setzen keinen Link auf die Adresse www.pixelio.de.
  2. Warum ergänzen Sie die Bilder um einen Schriftzug, obwohl nur folgende Bearbeitungen

    „… zugelassen sind: unter Verwendung analoger, digitaler oder sonstiger
    Bildbearbeitungsmethoden wie folgt zu bearbeiten: Änderung der Bildgröße
    (Vergrößerung, Verkleinerung, Beschneidung), Umwandlung der Farbinformationen,
    Änderung der Far-, Kontrast- und Helligkeitswerte. Das Recht zu anderweitigen
    Änderungen am Bildmaterial verbleibt beim Urheber.“

  3. Woraus schließen Sie, dass diese Bearbeitung zulässig ist und für den
    direkten Aufruf des Bildes ausreichend – inbesondere dem fehlenden Link – ist.
  4. Wäre es da nicht risikoärmer und für den Steuerzahler kostengünstiger auf
    diese unnötigen Bilder zu verzichten?

Sie können ja schlecht gegen ihr eigenes Urteil vorgehen.

😉

Update 09. Februar 2014: Ein unbedingt lesenswerter Kommentar zum Thema Rechtssicherheit findet sich auf heise.de.

LG Köln und PIXELIO (Fortsetzung 1)

Gestern hatte ich über mein liebstes Landgericht Köln und sein jüngstes Urteil zu den Lizenzbedingungen bei PIXELIO geschrieben. Nachdem ich gestern über das Landgericht gelästert habe, habe ich heute dem Webmaster vier Fragen zur weiteren Nutzung der PIXELIO Bilder gestellt. Bin gespannt, ob ich eine Antwort bekomme. Nicht, dass ich vom Webmaster eine juristische einwandfreie Antwort erwarte, aber ich denke, dass gerade der Webmaster eines renommierten – ehemals renommierten – Landgerichtes hervorragende Rechtsberatung genießt. Was nirgendwo so genau zu lesen ist, ist einer Erklärung, warum die Bilder ohne Urheberrechtsangabe im Netz gelandet sind. Dies möchte ich hier für Nicht-Webmaster und weltfremde Richter und sonstige Juristen nachholen.
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Abmahnwelle (Fortsetzung 4)

Gestern ist eine anonymisierte Abhilfeentscheidung zur einer Beschwerde gegen einen Beschluss des Landgerichtes Köln zu den Abmahnungen wegen Redtube-Porno veröffentlicht worden.

Interessant an der Abhilfeentscheidung ist, dass auf §44a UrHG Vorübergehende Verviefältigungshandlungen abgehoben wird und nicht auf §53 UrHG Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch. Auch wird die Frage der Rechtekette nicht betrachtet.
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Abmahnwelle (Fortsetzung)

Über die Feiertage ist es etwas ruhiger geworden. Ich möchte hier ein paar Informationen ergänzen, die ich in den letzten Tagen zusammen gesammelt habe. Dabei geht es im folgenden um:

  1. Jutta Schilling und XShop Online
  2. Die Verträge zwischen Schilling, Hausner und The Archive AG
  3. Details zu den abgemahnten Filme
  4. Statistiken zu den Weiterleitung und Zugriffen auf die Filme

Interessant die Details zu den abgemahnten Szenen / Videos. Die finden sich nicht nur auf einer DVD. Dabei wechselt das Studio nach belieben. Dazu mehr weiter unten.

Jutta Schilling und XShop Online

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Urheberrechtsverstoß mit unsichtbaren iframe tranen

Vergangene Woche schlug die Abmahnwelle der The Archive AG hohe Wellen und füllte die Lücke bis zur Abstimmung der SPD über die GroKo. Aufgrund der geschätzten 10.000 bis 20.000 Abmahnungen berichtete nicht nur die IT-Fachpresse über die Einzelheiten der Abmahnung. Schnell wurden Berichte der Nutzer über auffälligen Einträge in ihren Log-Dateien und eines auffälligen, sprunghaften Anstiegs der Zugriffszahlen auf die Videos just mit dem Beginn der Überwachung bekannt. Daher ist der Verdacht nicht unbegründet, dass jemand die Nutzer über gekaufte Zugriffe gezielt von anderen Seiten auf diese Videos gelenkt hat.

Die Herkunft der IP-Adressen ist immer noch nicht bekannt. Außer einer Zusammenfassung der Pressestelle den LG Köln, die mehr Fragen offen lässt als sie beantwortet, habe ich noch nichts Konkretes über das Gutachten über die Software GLADII 1.1.3 gefunden.

Inzwischen prüft die Staatsanwaltschaft Köln, ob sie ein Ermittlungsverfahren wegen der vor dem Landgericht Köln abgegebenen eidesstattlichen Versicherungen gegen unbekannt einleitet. [1] Hier frage ich mich: Wieso hat das Landgericht die eidesstattlichen Versicherungen eines, einer oder mehrerer Unbekannter verwendet?

Mir kam heute folgende Frage: Wenn jemand die Nutzer arglistig auf die Seiten bei RedTube lenkt, kann er verhindern, dass der Nutzer bemerkt, dass er ein Video abspielt?

Oder:

Haben die Nutzer die Filme wirklich angesehen?

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  1. [1]Quelle: itespresso.de / Peter Marwan: (Update) Streaming-Abmahnungen: Staatsanwaltschaft Köln prüft Ermittlungsverfahren (17. Dezember 2013)