Schlagwort-Archive: Linux

Moneyplex und Card Reader nach Installation von openSUSE 12.2 – 4. Fortsetzung

Guten Abend,

heute habe ich eine nette Mail von Matrica bekommen. Anbei war ein Hinweis auf die Beta 2012 und ein Lizenzschlüssel. Mir ist sehr wohl bewusst, dass Matrica nicht die Treiber der Kartenleser produziert und mit jedem Release Wechsel in einer der Distributionen der Ärger von neuem beginnt und in diesem Punkt von der Qualität der „Zulieferung“ abhängig ist.

Da ich nebenbei noch Probleme einem nicht funktionierenden Update VirtualBox auf 4.2, der Soundkarte und KDE 4.9.1 habe, entschloss ich mich heute die openSUSE 12.2 nochmal zu installieren. Nachdem ich zwei KDE 49 Repositories und das „Security Chipcard“ Repository hinzugefügt hatte, aktualisierte ich die gesamte Software – mit Vendor Change – auf den neusten Stand. Im Gegensatz zu gestern und vorgestern, als nur die pcsc-lite 1.8.3 funktionierte, läuft nun pcsc-lite in der Version 1.8.6. Verstehe einer die Welt.

Die Moneyplex 32-bit Beta [1], die ich entgegen der Empfehlung aus der E-Mail schon vorher über das Moneyplex-Verzeichnis installiert hatte, mit pcsc-lite 1.8.6.

Ich hatte bis zu diesem Update immer den CTAPI-Wrapper installiert und in Moneyplex statt PCSC genutzt. In der openSUSE 11.4 lief diese Variante gefühlt stabiler als die Variante mit PCSC. Diese Einstellung hat schließlich ihren Weg in die 12.1 und 12.2 gefunden. Jetzt habe ich die Einstellung auf PCSC geändert.

Laut Matrica wird unter openSUSE nur der Treiber von Reiner-SCT und libpcsclite (und libpcsclite1-32bit) benötigt. Der CTAPI-Wrapper und die anderen Pakete sind obsolet. Mit dem CTAPI-Wrapper stirbt auch die Gruppe cyberjack. Und da Reiner-SCT seit 2 Jahren keine CTAPI-Treiber mehr entwickelt, sollte man auch keine CTAPI-Treiber mehr verwenden. Eine Bescheibung für alles Systeme befindet sich bei Matrica hier. Den werde ich bei Gelegenheit ausprobieren und meine Anleitung für die openSUSE entsprechend abspecken.

Derzeit habe ich zwar noch folgende Pakete installiert, aber ich werde mir mal eine virtuell Maschine bauen und darin die neue 64-bit Version testen.

  1. libpcsclite1-1.8.6-79.1.x86_64
  2. libpcsclite1-32bit-1.8.6-79.1.x86_64
  3. pcsc-ccid-1.4.7-31.2.x86_64
  4. pcsc-ctapi-wrapper-0.3-2.2.x86_64
  5. pcsc-ctapi-wrapper-32bit-0.3-2.2.x86_64
  6. pcsc-cyberjack-3.99.5final.SP03-59.2.x86_64
  7. pcsc-lite-1.8.6-79.1.x86_64
  8. pcsc-openct-0.6.20-38.1.x86_64
  9. pcsc-tools-1.4.18-1.4.x86_64

Aber nicht mehr heute und Morgen muss ich mich um meine Fotos kümmern. Die sind nun auch überfällig.

Gute Nacht.

  1. [1]Ich vermute, dass sie eine 2012 ist, obwohl sie sich als 2011 meldet.

Moneyplex und Card Reader nach Installation von openSUSE 12.2 – Fortsetzung

Sehr weit bin ich gestern mit dem Versuch, Moneyplex mit meinem Kartenleser zum Laufen zu bringen nicht gekommen. Zwar funktioniert der Kartenleser nach Anpassung der Schritte aus der Nachinstallation der openSUSE 11.4 auf die openSUSE 12.2 und irgendwie erkennt Moneyplex auch den Card Reader, will aber beim besten Willen kein Password abfragen.

So geht der Kampf heute in die zweite Runde.

Moneyplex und Card Reader nach Installation von openSUSE 12.2 – Fortsetzung weiterlesen

Update auf KDE 4.9.1 – Saublöde Idee

Heute gibt es die Steigerung zum gestrigen Erlebnis. Nun wollte ich meine Bilder mit digikam bearbeiten und es stürzt sofort ab. In diesem Fall hilft das Löschen der Konfigurationsdateien nicht weiter. Der Absturz wird nur bis zum Ende des Konfigurationsdialoges verzögert.

Kann mir jemand die folgende Passageaus dem Announcement übersetzen: As the release only contains bugfixes and translation updates, it will be a safe and pleasant update for everyone.

Ich dachte es heißt: Da das Release nur Fehlerbereinigungen und neue Übersetzungen beinhaltet, ist es ein sicheres und erfreuliches Update für jeden.

In Kmail2 gibt es jetzt gänzlich leere Nachrichten. Ich weiß noch nicht, ob es zerstörte oder nur Geisternachrichten sind.

Ich kann derzeit nur von einem Update warnen.

Update auf KDE 4.9.1 – Eine blöde Idee

Gerade habe ich mein KDE auf die Version KDE 4.9.1 aufdatiert. Es war eine blöde Idee. Der Plasma-Desktop stürzt gleich nach dem Login ab. Auch ein Start per Hand (über Alt-F2) führt zum Absturz. Die Debug Informationen reichen nicht für die Entwickler und deshalb ist die Meldungsfunktion deaktiviert. Einfach genial. Was hatte ich vorher auf der KDE Seite gelesen?The release only contains bugfixes and translation updates so it is a safe and pleasant update for everyone. Sie hätten noch die Warnung einfügen sollen „There are also some critical new bugs which make your system unusable. Don’t be afraid, there is no safe way back.“

Update auf KDE 4.9.1 – Eine blöde Idee weiterlesen

OpenSuSE 12.1 und kontact / kmail 4.7.x oder 4.8.x

Ein kleines Update zu meinen Problemen mit kontact und kmail2. Ich bin jetzt bei der Version 4.8.3 angelangt und die wesentlichen Dinge funktionieren noch immer nicht.

  1. Die Mails lassen sich nicht in ein spamassassin verträglichen mbox Format exportieren. Dies ist sehr lästig, da dadurch das training des Bayes Filter in Spamassassin seit Wochen nicht funktioniert.
  2. Nur ein kleiner Teil der Mails wird durch die Filter in die Ordner verschoben. dies ist sehr lästig, weil ich alle Mails der Arten CRON-Job, SPAM oder Newsletter von Hand nachträglich sortieren muss.
  3. Filtern von Hand wirkt neuerdings erst nach zwei bis drei Minuten.

Es bleibt dabei, KDE 4.7 / 4.8 ist nicht für den produktiven Einsatz geeignet.

The Webalizer – Statistiken absichern

Wer einen Web-Server betreibt, der möchte – so wie ich – wissen, was so auf seinem Server vor sich geht. Welche Seiten werden besucht, wie viele, von wem, usw. Da bietet sich The Welalizer als Tool für die Auswertung der Access Logs an. Die Installation ist einfach, die Konfiguration auch. Dazu aber etwas in einem späteren Artikel. Hier möchte ich etwas über die Absicherung der Statistiken schreiben, weil mir auffiel, dass viele Administratoren die Statistiken nicht vor Zugriffen schützen.

The Webalizer – Statistiken absichern weiterlesen

Moneyplex mit Cardreader unter openSUSE 11.4 installieren

Wer mit Linux arbeitet hat bei den Homebanking-Programmen wenig Qual der Wahl. Kaum ein Weg führt an Moneyplex® von Matrica vorbei. Ich nutze dieses Programm schon seit Jahren. Wenn es einmal auf dem Rechner läuft, dann läuft es zuverlässig und rund. Im Vergleich zu anderen Programmen (StarMoney und … wie hieß dieses Programm mit Q? Quicken – lang ist es her.) empfand ich die Oberfläche gewöhnungsbedürftig. Sie hat sich aber bewährt. Eigentlich kann ich mich nicht beklagen, aber ich bin in meiner Windows Zeit (ja, auch ich habe schwarze Flecken auf der weißen Weste) auf die Idee gekommen, eine HBCI-Chipkarte und einen Kartenleser anstelle des PIN / TAN Verfahrens zu nutzen. Dies wollte ich auch unter Linux nicht aufgeben. Rasch stellte sich heraus, dass mein alter USB-Kartenleser von Towitoko nicht unterstützt wird. Also habe ich mir den Kobil KAAN Standard plus zugelegt. Die Installation war nicht einfach, aber er lief am Ende. Mit jedem Rechnerwechsel oder Update der SuSE rang ich erneut mit den Treibern. Einmal fiel die Unterstützung aus der SuSE heraus. Es hat Stunden gebraucht, bis ich Ursache und Lösung hatte. Aber hier fand sich jemand, ich weiß nicht mehr wer, der die Module wieder bereitgestellt hat. Mit jedem Rechnerwechsel und Update beginnt ein neuer Kampf um die Installation des Treiber, weshalb ich Updates über Jahre tunlichst vermied.

Mit dem neuen Rechner war ein Umstieg unausweichlich. Nur, was unter der openSUSE 11.3 noch reibungslos klappte, wollte unter openSUSE 11.4 nicht mehr. Die Version Moneyplex® 2007 bekam ich mit meinen USB-Kartenleser Kobil KAAN Standard plus auch nach mehreren Tagen nicht mehr zum Laufen. Auch schien es keine Updates der alten Version nicht zu geben. Nach vier Jahren war die Zeit reif für ein Upgrade auf das aktuelle Moneyplex® 2011. Ich bestellte gleich einen neuen Kartenleser Reiner-SCT cyberJack RFID standard dazu, weil es im Moment die am besten unterstützten Kartenleser sind.

Aus Erfahrung klug, las ich die Installationsanweisung erst durch, bevor ich anfing. Dann ging ich die einzelnen Schritte durch. Der erste Schritt war einfach. Der zweite schon erfüllt. Die Teste trotz aller Sorgfalt nicht auf Anhieb erfolgreich, aber … Doch Moneyplex akzeptiert den Treiber pcsc-ctapi-wrapper am Ende nicht. Moneyplex ist 32-bit Software und ich hatte nur 64-bit Pakete installiert. Auf diese Idee kam ich nach einem Mail-Wechsel mit Matrica, die übrigens immer sehr schnell reagieren. Ich erspare mir die Einzelheiten zweier langer Abende und fasse hier das Ergebnis zusammen. Im Grunde ist es viel einfacher als in der Installationsanleitung beschrieben.
Etwas verwirrend sind die Aussagen in der Installationsanleitung, Verwenden sie den IFD-Treiber, … verwenden Sie nicht den CTAPI-Treiber. Später wird dann die Installation des CTAPI erklärt, jedoch nicht die des PC/SC-Treibers. Legen wir die Installationsanleitung und ihre Ungereimtheiten bei Seite.

Moneyplex mit Cardreader unter openSUSE 11.4 installieren weiterlesen

Mails ausdrucken und in Bilder verwandeln

Hier kurz ein kleiner Tipp wie unter Linux und kmail aus einer Mail ein Bild wird.

  1. Schritt: Ausdrucken
    Mail im Postscript-Format in eine Datei ausdrucken. Kurze Mails ggf. auf A5 statt A4 ausdrucken. Eventuell Ränder vorher anpassen.
  2. Schritt: Umwandeln
    Mail mit dem Script ps2png (siehe unten) ausdrucken. Ggf. ist das Papierformat auch hier umzustellen.
#!/bin/sh

gs -dBATCH -dNOPAUSE -q \
    -sDEVICE=png256 \
    -sPAPERSIZE=a4 -r300 \
    -sOutputFile="`basename \"$1\" .ps`.png" "$1"

Flashplayer und Firefox unter OpenSuSE

Das OpenSuSE immer etwas mit neuen Firefox-Versionen hinten dran ist, installiere ich ihn meist von Hand. Nach Update des Firefox beginnt jedes Mal das gleiche Spiel. Das Flashplayer-Plugin will nicht mehr. Installieren über den Firefox hilft nicht. Das Plugin wird nicht gefunden. Ursache ist bei mir, dass der Flash-Player nicht dort installiert wird, wo Firefox ihn erwartet und das Plugin Verzeichnis nach dem Update nicht existiert oder leer ist.

Unter OpenSuSE gibt es zwei Verzeichnisse /usr/lib/browser-plugins (32-bit) und /usr/lib64/browser-plugins (64-bit). Der Firefox sucht jedoch in der Regel im Verzeichnis /usr/lib/firefox/plugins bzw. /usr/lib64/firefox/plugins.

Nach meiner Erfahrung ist es nicht ratsam, die neue Version Firefox über die alte Installation zu kopieren. Daher benenne ich das alte Verzeichnis vor dem Kopieren nach firefox- um.

Um die lästige Nacharbeit der Plugin-Installation zu beschleunigen, hab ich mir jetzt ein kleines Script geschrieben.

Hier die Kurzfassung:

#!/bin/sh
mkdir -p /usr/lib64/firefox/plugins
pushd /usr/lib64/firefox/plugins
for P in /usr/lib64/browser-plugins/*
do 
   [ ! -e "`basename \"$P\"`" ] && ln -s "$P"
done
for P in /usr/lib/browser-plugins/*
do 
  [ ! -e "`basename \"$P\"`" ] && ln -s "$P"
done
popd

Für 32-Bit Versionen ist das Verzeichnis /usr/lib64 durch /usr/lib zu ersetzen. Grundsätzlich könnte man statt des Verzeichnis /usr/lib64/firefox/plugins einen Link auf /usr/lib64/browser-plugins/ anlegen. Diese Variante hat den Vorteil, dass man die Plugins, die Firefox nutzt, löschen kann , ohne die Installation im Verzeichnis /usr/lib64/browser-plugins/ zu ändern.

Etwas lässtig ist auch, den flask-player zu finden, wenn ein nicht nach /usr/lib64/browser-plugins/ installiert wird. Hier hilft ein locate libflashplayer.so oder find /usr/lib64 -name „libflashplayer.so“. Trotz 64-Bit findet sich auf meinem System nur eine Datei in /usr/lib/flash-plugin/. Ein entsprechendes 64-Bit Verzeichnis existiert nicht. Dies liegt daran, dass es noch keine stabile 64-Bit Version gibt. Ich lade mir am liebsten den Flash-Player von Adobe herunter, entpacke und installiere ihn manuell.

Direkter Flash-Player Download

Mutige können sich auch ein Adobe Flash Player „Square“ 64-Bit Pre-Release installieren.