Religion als soziale Utopie

Anmerkungen zu Jakob Augstein: Religion als soziale Utopie: Die Jesus-Alternative auf S.P.O.N.

Jeden Montag darf Herr Augstein bei S.P.O.N. seine im Zweifel linke Meinung in die Welt streuen – auch Ostermontag. Dem Tag angemessen muss eine Predigt – eine Kolumne – zu Jesus, Auferstehung und (Finanz-)Kapitalismus und Neoliberalismuis, Demokratie auf die aktuelle Krise zusammengebraut werden.

Lieber Herr Augstein, selten habe ich so ein gedankliches Durcheinander gelesen wie in ihrer gestrigen Kolumne

Religion als soziale Utopie: Die Jesus-Alternative

Eine Kolumne von Jakob Augstein

Die Tatsachenmenschen haben abgewirtschaftet: In der Krise wird deutlich, dass Kapitalismus und Neoliberalismus keine Hoffnung bereithalten. Die Aufgabe der Politik wäre es, ihnen mit der Kraft der Utopie zu begegnen. Ostern, das Fest der Auferstehung, erinnert an diese Kraft.

Quelle: S.P.O.N.

Wer sich als Tatsachenmensch die Gesetze des Marktes vor Augen führt, wird sich über die Krise nicht wundern. Nur Utopisten oder reiche Erben glauben an leichtes, schnell verdientes Geld ohne Risiko und immer währende Geldwertstabilität.

Die sinnvollste Aussage in der Kolumne ist noch die Erkenntnis, dass Kapitalismus und Demokratie nichts miteinander zu tun haben – welch tief greifende Erkenntnis.
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