Warum dies Roulette-Sytem nicht funktioniert

Die Tage bekam ich eine Mail mit einem Vorschlag für folgendes Roulette System:

Ich setze 1 Einheit auf 1-19 und 1 Einheit auf das 3. Drittel. Mein Einsatz beträgt also 2 Einheiten. (…) Nun gibt es 3 Ausgänge zu folgenden Wahrscheinlichkeiten:

Fällt die Kugel auf:

1 bis 19: 2 Einheiten Gewinn –> der Einsatz wurde kompensiert. (~50 % Chance)
20 bis 24: kein Gewinn -> meine 2 Einheiten Einsatz sind weg. (~17% Chance)
25 bis 36: 3 Einheiten Gewinn –> minus 2 Einheiten als Einsatz ergibt 1 Einheit Gewinn. (~33% Chance)

Man nutzt also die Zahlen 1 bis 19 um den Einsatz zu kompensieren und um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, zu gewinnen. Da mir mit einer Zahl von 1 bis 19 nicht geholfen ist, da ich dadurch weder gewinne noch verliere, reicht es also, die Zahlen 20 bis 36 zu betrachten. Die nun verbleibende Anzahl an Wahrscheinlichkeiten liegt bei 50%, da die Zahlen 1 bis 19 aus dem Spiel sind. 33% davon sprechen für einen Gewinn, 17% davon für einen Verlust. Man sieht also, dass man durch das „Herausnehmen“ der ersten Hälfte, dem 3. Drittel eine höheren Wahrscheinlichkeit gegeben hat.
Nachdem man eine höhere Chance hat, zu gewinnen als zu verlieren, muss ich nach einer unendlichen Anzahl von Versuchen, die jeweils unabhängig voneinander ablaufen, eine positive Gewinnsumme einstellen.

Wo ist der Haken?

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Den Zufall voll im Griff?

Der Wunsch von Herrn Onur Ünal, seinen Namen und meine Verweise auf seine Seite hier zu entfernen, hat mich dazu veranlasst, etwas tiefer zu recherchieren. Bei einer Google Suche war mein gestriger Artikel erst auf der vierten Seite. Dafür fand ich unter den vorherigen Treffern einige andere Hinweise, nicht nur über Herrn Ünal.

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