Abmahnwelle (Fortsetzung 3)

Seit einigen Tagen ist das Gutachten zur Software GLADII 1.1.3 auf abmahnung-medienrecht.de veröffentlicht. Klemens Kowalski hat sich in zwei Beiträgen vom 14. und 23. Januar ausführlich mit dem Gutachten beschäftigt, wobei der zweite Artikel ein Update zum ersten Artikel darstellt. Die Artikel sind durchaus lesenswert, aber viele Annahmen und Schlussfolgerungen sind mir zu emotional motiviert.

Deshalb möchte ich die wenigen Informationen, die das Gutachten enthält, in die bisherigen Annahmen zur Funktionsweise der Überwachung einbringen. Die Frage Wie kann man ein Portal überwachen habe ich bereits in einem Artikel ausführlich erörtert. Die dort aufgezeigten Alternativen möchte anhand des Gutachtens auf den Fall der RedTube Abmahnungen anwenden und bewerten.

Der Gutachter

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Saschas Internet ist kaputt

„Saschas Internet ist kaputt.“[1]

„Dann soll er mal den Router an und aus schalten. Mach ich auch immer. Wenn es nicht hilft, dann Rechner neu starten. Danach Telekom anrufen.“

„Machst Du nicht.“

„Was! Mach ich immer so: Router – Rechner – Telekom. Ich ärgere mich doch nicht lange mit den Fehlern rum.“

„Du rufst nicht bei der Telekom an. Du hast Voice over IP. Da funktioniert das Telefon nicht, wenn das Internet nicht funktioniert.“

„Ich habe vielleicht auch ein Handy? Also, wieso ist sein Internet kaputt?“

„Nicht sein Internetzugang ist kaputt; Sascha meint: Das Internet ist kaputt.“
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  1. [1]Sascha Lobo: Abschied von der Utopie – Die digitale Kränkung des Menschen; FAZ.net vom 11.01.2014

Deutschland zieht sich aus NATO-Operationen im Mittelmeer zurück1

Dass die Regierung der Resolution nicht zustimmen konnte oder wollte mag manchem verständlich sein. Dass wir uns aber der Durchsetzung eines Waffenembargos durch die NATO2 auch nicht beteiligen, ist schwer verständlich. Friedfertiger – weniger militärisch – als das Überwachen des Seeraumes, Beobachten der Handelsschiffsströme, Abfragen der Schiffe nach Güter, Herkunft und Ziel, Kontrollen im Einvernehmen mit dem Eigner und Kapitän sowie bei Verdacht Umlenken in einen anderen Hafen durch die Marine kann eine „militärische“ Operation kaum sein. Dies ist eher eine polizeiliche Maßnahme, denn eine militärische.

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