Binäre Optionen: Statistische Bestätigung meiner Betrachtungen

Im dem Artikel Binäre Optionen hatte ich einige Betrachtungen über die Gewinnwahrscheinlichkeiten angestellt. Dank Frankys Kommentar bei „Gegen die ‚Wallstreet Trick‘ Abzocker: Die miesen Machenschaften von Wallstreet Trick“ habe ich jetzt eine kleine statistische Bestätigung für meine Betrachtungen. 22 gewonnene, 17 verlorene und 2 unentschiedene Trades (insgesamt 41) passen sehr schön zu meinen Berechnungen. Gewinnwahrscheinlichkeit (ohne unentschieden) 56%. Passt!

BTW: Immer alles kritisch prüfen. Banc de Swiss hat – entgegen eines anderen Kommentars bei „Gegen die ‚Wallstreet Trick‘ Abzocker“ – ein Affiliate Programm. (Banc de Swiss: We Love Affiliates)

Norbert beklagt sich in den neusten Mails unter dem Betreff „mein Anwalt wird sich jetzt darum kümmern….“ über Trittbrettfahrer,

Nun haben irgendwelche Trittbettfahrer mich kopiert und bieten einen völligen Bullshit an!
Das kann nicht sein – deshalb kümmert sich nun der Anwalt darum!

Ob er wirklich Trittbrettfahrer hat? Wäre doch zu ärgerlich, wenn das Super-Affiliate Programm nach den Pyramiden-Prinzip nicht funktioniert. Wer die Kunden Banc de Swiss, AnyOption und Co auf direktem Wege zuführt, spart die Gewinnbeteiligung von „Norbert“.

Gute Nacht

Update 05.03.2014
Unter GuteFrage.net: Hat Jemand Erfahrung mit „Auto Binary EA? habe ich noch ein paar Beispiele gefunden, die meine Vermutungen bestätigen.

Roulette Systeme

Vor einigen Wochen hatte ich etwas zu den Roulette Systemen und Casino-Spielen geschrieben, die derzeit verschärft per E-Mail beworben werden. Dabei hatte ich auf eine Seite und einen der Verbreiter namentlich hingewiesen. Aus Gründen, die mit dem Pageranking bei Google zu tun haben, verlinke ich nur ungern auf solche Seiten. Manchmal ist es aber nicht vermeidbar Ross und Reiter zu nennen.

Nun erhielt ich von besagtem Herrn – mit dem Hinweis auf das Bundesdatenschutzgesetz einen Anruf und eine E-Mail mit der Aufforderung, den Hinweis auf den Autor und die Web-Seite zu entfernen, da ich personenbezogene Daten ohne Einverständnis veröffentlichen würde. Ich habe mich entschlossen dieser Aufforderung nicht nachzukommen, weil es ich hier nicht um personenbezogene Daten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes handelt, sondern um einen Verweis auf ein veröffentlichtes Werk gemäß Urheberrechtsgesetz.

Meine Darstellung dieser Gewinnsystem wird den Vertreibern selbiger nicht ins Konzept passen, was auch Ziel der Mühe ist. Ich weiß nicht, warum und wie der besagte Herr herausgefunden hat, dass ich über ihn geschrieben habe, vielleicht hat ihn ja jemand darauf angesprochen und ein paar unangenehme Fragen gestellt und auf den Kauf des Buches verzichtet. Aber nachdem er sich in unzähligen Stunden, Wochen und Monaten Kenntnisse über das Roulette-System angeeignet hat, um diese mit denen zu teilen, die 97€ für sein Buch ausgeben, um ebenfalls den Zufall voll in den Griff zu bekommen und maximale Gewinne einzufahren, wird es ihm ein leichtes sein, seine von Berufsspielern verifizierten Strategien, Tipps und Tricks zu erläutern.

Und so möchte ich meine Darstellung um ein paar weitere, einfache Erläuterungen und Bilder ergänzen, die hoffentlich auch dem Nicht-Wahrscheinlichkeitstheoretiker plausibel sind.

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Gewinnsysteme beim Roulette

Sei es im Spielcasino beim „Roulette“ oder an der Börse mit „Binären Optionen“ oder „Penny Stocks“, der Traum vom leicht verdienten, schnellen Geld ohne Risiko verliert gegen alle Vernunft seit Jahrhunderten nicht seinen Reiz und seine Träumer. Der Darwinismus versagt hier kläglich. Oder: Dummheit ist kein Grund auszusterben.

Was von Gewinnsystemen zu halten ist, ist mit einem Wort geschrieben: Nichts! Nichts! Und nochmals nichts!

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Sind Kernkraftwerke sicher?

GAU ist die Abkürzung für „größter anzunehmender Unfall“, auch Auslegungsstörfall genannt. Er bezeichnet den größten Unfall, für den die Sicherheitssysteme noch ausgelegt sein müssen. Die Sicherheitssysteme müssen in einem solchen Fall gewährleisten, dass die Strahlenbelastung außerhalb der Anlage die nach der Strahlenschutzverordnung geltenden Störfallgrenzwerte nicht überschreitet.1

Die Antwort ist natürlich nein, wenn man 100%ige Sicherheit erwartet.

Wenn der damalige Bundesminister Riesenhuber nach dem Reaktorunglück von „Tschernobyl“ feststellte, dass deutsche Kernkraftwerke (KKW) „absolut“ sicher seien, dann suggeriert diese Aussage eine 100%ige Sicherheit, die nicht geben ist, nicht gegeben sein kann. In seinen FAQ zu „Tschernobyl“1 stellt das Bundesamt für Strahlenschutz dazu fest:

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