OpenSuSE 13.1 unbrauchbar

Nun verwende ich schon seit Jahren die openSuSE. Natürlich gibt es immer wieder zu beginn eines neuen Release Kinderkrankheiten. Man gewöhnt sich dran und in der Regel sind sie schnell behoben. Diesmal habe mit dem Umstieg von 12.3 auf 13.1 etwas länger gezögert und zwischenzeitlich nur die KDE auf Version 4.11.x aufdatiert. Nachdem die openSuSE 13.1 in einer virtuellen Maschinen ganz zufriedenstellend lief, habe ich mich entschlossen den Sprung zur 13.1. auch auf dem Desktop zu wagen, zumal der KDE 4.11.x nicht sonderlich fehlerfrei war. Texte lassen sich in der Regel mit der Maus nicht mehr richtig markieren und kopieren. Insbesondere in Kmail erweist sich dies nahezu als unmöglich. Die Markierung verschwindet mit dem Loslassen der Maustaste auf wundersame Weise. Wenn man auf eine Symbol klickt wird die als zwei Klicks verarbeitet, was zur Folge hat, dass das Programm doppelt gestartet wird. Ein Markieren einer Mail bewirkt auch gleich das Öffnen des Anzeigefensters. Liegen zwei Fenster übereinander werden beide geschlossen. Ein Klick auch die Titelleiste des Fenstern bewirkt eine Größenänderung. Ein Verschieben erfordert sehr viele Versuche, wenn es überhaupt gelingt. Kmail2 hat auch neue Eigenheiten. Von über 1.000 Mail im SPAM Ordner werden nur die letzten angezeigt. …

Kurz: Unbrauchbar!

Adieu KDE, ich wandere zu GNOME aus.

Auch nicht viel besser. Aber hier starten wenigstens die Programme nicht doppelt. Muss ich mich jetzt von openSuSE verabschieden?

Ich fürchte, hier wird eine lang hinausgezögerte Entscheidung fällig.

Update 14.02.2014 Habe den Verursacher eingekreist und neutralisiert: Linux (was dort auch immer) mag meinen kabellosen Trackball Logitech M570 nicht. Sehr ärgerlich; jetzt muss da alte Teil wieder ran.

Kmail 4.11.2: Der Inhalt des Ordners wird abgeholt Bitte warten …

Der Inhalt des Ordners wird abgeholt. Bitte warten ...
Der Inhalt des Ordners wird abgeholt. Bitte warten …

Fragt sich nur wie lange. 5 Minuten? 10 Minuten?

Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis KDE wieder einen stabilen Stand erreicht. Früher wurden solche Software als unstable bezeichnet. Die Zeiten scheinen vorbei.

Update 24.10.2013: Mit einigen Mühen bin ich wieder beim alten KDE 4.10.5, da ist der Fehler weg.

Upgrade auf openSuSE 12.3

Nach dem openSuSE 12.3 nun schon einigen Tage freigegeben ist, entschloss ich mich am Sonntag zu einem upgrade von der Version 12.2. Meine Erfahrungen mit einer Distributionsaktualisierung sind zweigeteilt. Mal funktioniert es, mal funktioniert es nicht. Diesmal funktionierte es nur teilweise – eigentlich funktionierte es nicht.

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Update auf KDE 4.9.1 – Saublöde Idee

Heute gibt es die Steigerung zum gestrigen Erlebnis. Nun wollte ich meine Bilder mit digikam bearbeiten und es stürzt sofort ab. In diesem Fall hilft das Löschen der Konfigurationsdateien nicht weiter. Der Absturz wird nur bis zum Ende des Konfigurationsdialoges verzögert.

Kann mir jemand die folgende Passageaus dem Announcement übersetzen: As the release only contains bugfixes and translation updates, it will be a safe and pleasant update for everyone.

Ich dachte es heißt: Da das Release nur Fehlerbereinigungen und neue Übersetzungen beinhaltet, ist es ein sicheres und erfreuliches Update für jeden.

In Kmail2 gibt es jetzt gänzlich leere Nachrichten. Ich weiß noch nicht, ob es zerstörte oder nur Geisternachrichten sind.

Ich kann derzeit nur von einem Update warnen.

Update auf KDE 4.9.1 – Eine blöde Idee

Gerade habe ich mein KDE auf die Version KDE 4.9.1 aufdatiert. Es war eine blöde Idee. Der Plasma-Desktop stürzt gleich nach dem Login ab. Auch ein Start per Hand (über Alt-F2) führt zum Absturz. Die Debug Informationen reichen nicht für die Entwickler und deshalb ist die Meldungsfunktion deaktiviert. Einfach genial. Was hatte ich vorher auf der KDE Seite gelesen?The release only contains bugfixes and translation updates so it is a safe and pleasant update for everyone. Sie hätten noch die Warnung einfügen sollen „There are also some critical new bugs which make your system unusable. Don’t be afraid, there is no safe way back.“

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