Islam ist nicht gleich Islam

Eine Aussage, die diese amerikanische Journalistin nicht verstehen will oder kann.

Es geht doch nichts über ein einfaches Weltbild. Ein, zwei Vorurteile, wir sind die Guten und ihr seid die Bösen, schon hat die Welt Struktur.

Saschas Internet ist kaputt

„Saschas Internet ist kaputt.“[1]

„Dann soll er mal den Router an und aus schalten. Mach ich auch immer. Wenn es nicht hilft, dann Rechner neu starten. Danach Telekom anrufen.“

„Machst Du nicht.“

„Was! Mach ich immer so: Router – Rechner – Telekom. Ich ärgere mich doch nicht lange mit den Fehlern rum.“

„Du rufst nicht bei der Telekom an. Du hast Voice over IP. Da funktioniert das Telefon nicht, wenn das Internet nicht funktioniert.“

„Ich habe vielleicht auch ein Handy? Also, wieso ist sein Internet kaputt?“

„Nicht sein Internetzugang ist kaputt; Sascha meint: Das Internet ist kaputt.“
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  1. [1]Sascha Lobo: Abschied von der Utopie – Die digitale Kränkung des Menschen; FAZ.net vom 11.01.2014

Religion als soziale Utopie

Anmerkungen zu Jakob Augstein: Religion als soziale Utopie: Die Jesus-Alternative auf S.P.O.N.

Jeden Montag darf Herr Augstein bei S.P.O.N. seine im Zweifel linke Meinung in die Welt streuen – auch Ostermontag. Dem Tag angemessen muss eine Predigt – eine Kolumne – zu Jesus, Auferstehung und (Finanz-)Kapitalismus und Neoliberalismuis, Demokratie auf die aktuelle Krise zusammengebraut werden.

Lieber Herr Augstein, selten habe ich so ein gedankliches Durcheinander gelesen wie in ihrer gestrigen Kolumne

Religion als soziale Utopie: Die Jesus-Alternative

Eine Kolumne von Jakob Augstein

Die Tatsachenmenschen haben abgewirtschaftet: In der Krise wird deutlich, dass Kapitalismus und Neoliberalismus keine Hoffnung bereithalten. Die Aufgabe der Politik wäre es, ihnen mit der Kraft der Utopie zu begegnen. Ostern, das Fest der Auferstehung, erinnert an diese Kraft.

Quelle: S.P.O.N.

Wer sich als Tatsachenmensch die Gesetze des Marktes vor Augen führt, wird sich über die Krise nicht wundern. Nur Utopisten oder reiche Erben glauben an leichtes, schnell verdientes Geld ohne Risiko und immer währende Geldwertstabilität.

Die sinnvollste Aussage in der Kolumne ist noch die Erkenntnis, dass Kapitalismus und Demokratie nichts miteinander zu tun haben – welch tief greifende Erkenntnis.
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Frauenordination

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin Protestant. Dies sagt allerdings nicht viel über meine Meinung in verschiedenen Fragen.

Die Frage, ob Frauen zum Priester geweiht werden können, ist in der evangelischen Kirche in Deutschland zum Glück entschieden. Die Nase hoch tragen steht aber uns Protestanten nicht gut an, denn die völlige Gleichstellung der Frauen im Pfarramt gibt es erst seit dem 1.1.1978 und einige Landeskirchen haben noch etwas länger gebraucht. Das Meinungsspektrum in dieser Frage reicht in der evangelischen Kirche jedoch immer noch von Ablehnung (katholischer als der Papst) bis hin zum geltenden uneingeschränkten „Ja“.

Da das Thema zur Zeit wieder diskutiert wird, ergibt sich eine gute Gelegenheit einzelne Argumente zu beleuchten und die eigene Position zu bestimmen.

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