Barfuß durchs Unterholz

Dorn
Dorn
Heute ließ sich ich endlich der zweite, große Dorn aus meiner Fußsohle entfernen. Ein weiterer Dorn, der ein Loch in meiner Fußsohle hinterließ, war knapp drei Millimeter groß. Diese Dornen sind nicht schlimmes, ohne die Dornen in der Sohle ist das Laufen angenehmer. Beim heutigen Lauf trat ich mir zumindest keine weiteren Dornen in die Füße. Zum Ausgleich sorgte das Gestrüpp im Unterholz für zahlreiche Kratzer; Mini-Dornen, kleiner als einen Millimeter, fanden sich unzählige in der Oberfläche meiner Hornhaut. Diese kleinen Dornen ließen sich meist aus der Haut kratzen. Um sie mit einer Pinzette zu greifen, sind sie zu klein.

Wirklich unangenehm sind die kleinen Hautlappen im weichen Teil der Sohle, die durch Schnitte parallel zur Oberfläche entstehen.
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Wo geht´s zum nächsten Barfußpfad? (2)

Überbleibsel eines Dornes
Vor drei Tagen hatte ich begonnen, die Gegend zwischen Rheinbach Weilerfeld und Wormersdorf nach zum Barfußlaufen geeigneten Wege zu erkunden. Heute habe ich die Strecke geändert und erweitert.

Bevor ich die Strecke beschreibe, hier ein kleiner Nachtrag zum letzten Lauf. Einen Dorn – im Bild zwischen meinen Fingern – konnte ich erst heute Morgen aus meinem Fuß entfernen. Nach knapp drei Tagen und mehreren Versuchen mit einer Pinzette ihn freizulegen und zu greifen, ließ er sich unerwartet leicht heraus drücken. Vermutlich finden sich zwei weitere Dornen in meiner Hornhaut, die sich hoffentlich in den nächsten Tagen entfernen lassen. Aus dem letzten Lauf klüger geworden, achtete ich heute an den gefährlichen Stellen deutlich mehr auf den Boden.
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Wo geht´s zum nächsten Barfußpfad?

Letztes Jahr habe ich die ausgiebig Sportmöglichkeiten in meiner Dienststelle in Bonn genutzt. Ellipsen-Trainer, Fahrrad für die Arme und einen Heimtrainer. Zu Weihnachten und über den Jahreswechsel ist mein sportlicher Ehrgeiz eingeschlafen. Eine Erkältung im Februar war eine willkommene Entschuldigung nicht wieder anzufangen. Ab April verrichte ich meinen Dienst in Rheinbach, nach Ostern muss ich mir eine neue sportliche Betätigung suchen. Nur morgens und abends mit dem Fahrrad zum Dienst zu fahren, wird nicht reichen. Zurück zu den Anfängen von 2005 und 2006?

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Ist das nicht kalt?

Barfuß durch den Winter höre ich immer wieder die Frage: „Ist das nicht nicht kalt?“ – Standard-Antwort: „Nein, das ist nicht kalt!“

So 100% richtig ist meine Antwort nicht immer. Natürlich sind minus 10 Grad Celsius kalt. Aber: In der Frage fehlt oft das Wort „zu“. Lieber wäre mir die Frage; „Ist das nicht zu kalt?“

Wäre mir zu kalt, würde ich Schuhe anziehen. Ob es zu kalt ist, hängt von den Umständen ab. Bei -10°C und trockenen Straßen ist es kalt, aber es ist mir nicht zu kalt. Dagegen können +5°C und nasse Straßen extrem kalt sein. Bei Temperaturen unter 0°C, Schnee oder Tauwasser mit Streusalz auf den Straßen wird es unangenehm und gefährlich. Bei +5°C gefriert das Blut in den Füßen nicht. Mit Streusalz liegt der Gefrierpunkt des Wassers deutlich unter 0°C und die Zehen könnten bei längeren Strecken durchaus erfrieren.

In der Regel gilt: Wenn alles andere bis zu den Unterschenkeln warm ist, kann das Blut die Füße ausreichend mit Wärme versorgen. Dann ist es nicht zu kalt. Beim Barfußlaufen arbeiten die Muskeln in den Füßen stärker als mit Schuhen, das hilft ausreichend Wärme in die Füße zu bringen. Zwischen den Schritten die Zehen anzuspannen erzeugt zusätzliche Energie. Der Rest ist Gewöhnung.

So bin ich gut durch den Winter gekommen.