Raspberry Pi: Heimnetze mit OpenVPN verbinden

Private Netze lassen sich über Internet mit verschlüsselten Tunneln zu virtuellen Netzen verbinden. Ein gängiges Tool ist dafür OpenVPN. Zahlreiche Anleitungen beschreiben die  Einrichtung eines OpenVPN Servers sowie eines oder mehrerer  OpenVPN Clients. Die für die Verbindung benötigten Schlüssel erzeugt eine lokale CA (Certification Authority).

Um zwei Heimnetze zu verbinden ist dieser Aufwand recht hoch. OpenVPN bietet eine einfache Möglichkeit zwei Rechner mit einem gemeinsamen Schlüssel zu verbinden. Dabei gibt es keinen zentralen Server; beide Rechner sind gleichwertig. Dies ist sogar deutlich schneller, als eine Sternverbindung über einen zentralen Server.

Im Folgenden beschreibe ich, wie dies geht.

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Raspberry Pi: Zugriff über X-Windows

Anmeldebildschirm Raspberry Pi
Anmeldebildschirm Raspberry Pi auf meinem Laptop

Der Raspberry Pi mit Raspbian bringt als Display Manager lightdm mit. Mit wenigen Änderungen in der Konfigurationsdatei /etc/leightdm/lightdm.conf wird der Zugriff über XDMCP freigegeben, der nach der Einrichtung ausgeschaltet ist. Grundsätzlich reicht es enabled=true zu setzen. Der Port ist standardmäßig 177. Hier habe ich die Freigabe auf die IP-Adresse 192.168.2.3 beschränkt, weil auf diesem Raspberry Pi einige Tunnel enden, über die ich keinen Zugriff per X-Windows erlauben möchte.

[XDMCPServer]
enabled=true
port=177
listen-address=192.168.2.3
#key=
#hostname=

Wer den Raspberry Pi beim ersten Start headless betreibt, kann diese Änderungen nach dem Kopieren des Images auf der SD-Karte vornehmen. Der Raspberry Pi kann dann ohne Monitor und Tastatur anzuschließen von einem anderen Rechner aus konfiguriert werden.

Auf dem Linux Rechner nutze ich Xephyr, das mit sudo apt install Xephyr installiert wird. Mit folgendem Befehl wird der X-Server auf dem Rechner gestartet.

thomas@thomas-laptop:~$ nohup Xephyr :1 -screen 960×540 -query 192.168.2.3 &

Mit nohup sorge ich dafür, dass der Prozess nicht beendet wird, wenn ich die Konsole schließe und der & am Ende schickt den Prozess in den Hintergrund. Mit -screen 960×540 nimmt das Fenster etwa ein Viertel meines Bildschirms ein. Dies ist für die meisten Konfigurations- und Überwachungsaufgaben ausreichend.

Raspberry Pi im X-Window
Raspberry Pi im X-Window

Installieren von AftershotPro3 unter Debian

Nach der Neuinstallation meine Rechners mit Debian 9.5 musste ich AftershotPro3 wieder von Hand installieren. Dabei traf ich auf den gleichen Fehler, wie vor Monaten:

Problem with MergeList AfterShotPro3.deb

Leider hatte ich mir die Lösung für diese Problem nicht gemerkt. Doch Google hilft. Nur: Da hat jemand das Script zur Installation mit Username und Password geschützt:

ftp://ASP3Inst:Tdh53cN4@cfs2.corel.com/afterShot3Pro-Ubuntu_17.sh

Wie sinnvoll ist es, eine Datei auf geschützten Server zu hinterlegen und den Link mit Username und Passwort auf einer offenen Seite zu veröffentlichen?

Mir hilft es nichts, denn entweder hat er zwischenzeitlich das Password geändert oder er wurde – zu recht – gefeuert.

Über mehrere Umwege fand ich schließlich eine Lösung. Installation in der Kommandozeile mit den folgenden befehlen:

sudo dpkg -i AfterShotPro3.deb
sudo apt install -f

Gute Nacht

Raspberry Pi: Image modifizieren

4x Raspberry Pi Cluster
4 xr Raspberry Pi3B+ auf dem Weg zu einem Cluster.

Mein neues Hobby sind Raspberry Pis. Inzwischen habe ich acht Stück und eien Banana Pi. Aus vier Pis möchte und dem Banana Pi als Router möchte ich eien Cluster bauen. Die Pis sind schon zusammengebaut und nun stellte sich die Frage, wie vereinfache ich die Installation der SD-Karten.
me
Darüber hinaus möchte ich natürlich später wissen, welcher Pi welcher ist. Wenn ein Pi nicht mehr mag, wäre es schon zu gut zu wissen, welchen Pi ich auf die harte Tour neu starten muss.

Dazu nur kurz folgender Tipp.

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WordPress unter Apache2 absichern

Bisher habe ich den WordPress dadurch abgesichert, dass ich einen Login nur über einen VPN zugelassen habe. Darüber hinaus verlasse ich mich auf lange, zufällige Passwörter. Mit regelmäßigen Aktualisierungen ist die Sicherheit schon sehr hoch. Ein wenig mehr Sicherheit bietet die Beschränkung des Zugriffe auf Administrative Dateien.

Im Gegensatz zum DSL-Anschluss hatte der VPN eine feste IP-Adresse, die über viele Jahre konstant blieb. Mit der Migration auf Debian musste ich den Server neu installieren. Dabei habe ich den Zugriff auf https umgestellt. HTTPS schützt die Datenübertragung, aber nicht vor Angriffen auf die Login und Admin Seiten. deprecated und sollten vermieden werden. Die Nachfolger sind RequireAll, RequireAny, und RequireNone Direktiven mit dem Parameter Require. Require funktioniert auch in den Direktiven Files und Directory. Hier gibt es die Möglichkeiten

Require all granted
Require all denied
Require host address
Require ip ip.address
Require not host address
Require not ip ip.address
Require expr

Für diesen Seite nutze ich nur Require all granted / denied und Require ip im die Datei wp-login.php und das Verzeichnis wp-admin zu schützen. Die Telekom bietet IPv6 an und die Rechner in meinem Heimnetz bekommen alle eine IPv6 Adresse. Diese wird beim Zugriff auf den Server bevorzugt, so dass ich mir keine Gedanken über wechselnde IPv4 Adressen machen muss.

<Files wp-login.php>
Require all denied
Require ip 2003:e2:af1f:f888::0/64 2
</Files>

<Directory „/var/www/html/wp-admin/“>
AllowOverride FileInfo
Options +FollowSymLinks
Require all denied
Require ip 2003:e2:af1f:f888::0/64
</Directory>

Leider funktioniert Require forward-dns noch nicht in der derzeitigen Apache-Version, was eine Steuerung der Adressen über DynDNS ermöglicht.

Zwar kann einem Gerät jede IP-Adresse zugeordnet werden, aber da diese Adressen aus dem Telekom Netz kommen und auch der Rückweg funktionieren muss, ist die Gefahr einer Adressfälschung gering.

DSVGO

Nun hat sie Sie und mich erwischt, die Datenschutz-Grundverordnung oder die

VERORDNUNG (EU) 2016/679 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung)

Sie dürfen jetzt Ihre Zeit damit verplempern sich erklären zu lassen,

  1. dass ich angeblich personenbezogenen Daten verarbeite (DSVGO Artikel 4 Ziffer 2), zu denen ich die Personen nicht identifizieren kann und will.
  2. dass, wenn Sie hier einen Kommentar hinterlassen, dieser natürlich gespeichert, verarbeitet und anderen angezeigt wird.
  3. dass Sie Cookies akzeptieren müssen, damit ihre persönlichen Einstellungen auf Ihrem eigenen Rechner gespeichert werden.
  4. dass die Seitenaufrufe mittels eines automatisierten und anonymisierten Verfahren gezählt werden.

Vielleicht ist der vierte Punkt für einigen neu. Aber dazu später.

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Your IP

Für die Datenschutzerklärung und einen Artikel dazu habe ich ein kleines Plugin geschrieben, das die übermittelten IP-Adressen anzeigt.

Client: -;
Remote: 54.224.150.24;
Forwarded for: -;

Dieser Beitrag dient nur dazu, ein paar Screenshots für den Beitrag zur DSVGO zu erzeugen.

Hostname:ec2-54-224-150-24.compute-1.amazonaws.com

Server umgestellt

Trotz umfangreicher Vorbereitung war die Umstellung dieses Servers auf Debian 8 von OpenSuSE 13.1 zeitintensiv. Obwohl ich die Script mit einem Raspberry Pi und in einer Virtuellen Maschine mit Debian 9 getestet hatte, ergaben sich einige Unterschiede in den verfügbaren Parametern. Der größte Aufwand lag in der Umstellung des Mail-Servers auf eine SQL-Datenbank für die Verwaltung der Postfächer.

Nur noch Restarbeiten und dann sollte alles wieder laufen.

Barfuß durchs Unterholz

Dorn
Dorn
Heute ließ sich ich endlich der zweite, große Dorn aus meiner Fußsohle entfernen. Ein weiterer Dorn, der ein Loch in meiner Fußsohle hinterließ, war knapp drei Millimeter groß. Diese Dornen sind nicht schlimmes, ohne die Dornen in der Sohle ist das Laufen angenehmer. Beim heutigen Lauf trat ich mir zumindest keine weiteren Dornen in die Füße. Zum Ausgleich sorgte das Gestrüpp im Unterholz für zahlreiche Kratzer; Mini-Dornen, kleiner als einen Millimeter, fanden sich unzählige in der Oberfläche meiner Hornhaut. Diese kleinen Dornen ließen sich meist aus der Haut kratzen. Um sie mit einer Pinzette zu greifen, sind sie zu klein.

Wirklich unangenehm sind die kleinen Hautlappen im weichen Teil der Sohle, die durch Schnitte parallel zur Oberfläche entstehen.
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Wo geht´s zum nächsten Barfußpfad? (2)

Überbleibsel eines Dornes
Vor drei Tagen hatte ich begonnen, die Gegend zwischen Rheinbach Weilerfeld und Wormersdorf nach zum Barfußlaufen geeigneten Wege zu erkunden. Heute habe ich die Strecke geändert und erweitert.

Bevor ich die Strecke beschreibe, hier ein kleiner Nachtrag zum letzten Lauf. Einen Dorn – im Bild zwischen meinen Fingern – konnte ich erst heute Morgen aus meinem Fuß entfernen. Nach knapp drei Tagen und mehreren Versuchen mit einer Pinzette ihn freizulegen und zu greifen, ließ er sich unerwartet leicht heraus drücken. Vermutlich finden sich zwei weitere Dornen in meiner Hornhaut, die sich hoffentlich in den nächsten Tagen entfernen lassen. Aus dem letzten Lauf klüger geworden, achtete ich heute an den gefährlichen Stellen deutlich mehr auf den Boden.
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