Installieren von AftershotPro3 unter Debian

Nach der Neuinstallation meine Rechners mit Debian 9.5 musste ich AftershotPro3 wieder von Hand installieren. Dabei traf ich auf den gleichen Fehler, wie vor Monaten:

Problem with MergeList AfterShotPro3.deb

Leider hatte ich mir die Lösung für diese Problem nicht gemerkt. Doch Google hilft. Nur: Da hat jemand das Script zur Installation mit Username und Password geschützt:

ftp://ASP3Inst:Tdh53cN4@cfs2.corel.com/afterShot3Pro-Ubuntu_17.sh

Wie sinnvoll ist es, eine Datei auf geschützten Server zu hinterlegen und den Link mit Username und Passwort auf einer offenen Seite zu veröffentlichen?

Mir hilft es nichts, denn entweder hat er zwischenzeitlich das Password geändert oder er wurde – zu recht – gefeuert.

Über mehrere Umwege fand ich schließlich eine Lösung. Installation in der Kommandozeile mit den folgenden befehlen:

sudo dpkg -i AfterShotPro3.deb
sudo apt install -f

Gute Nacht

R56-0002 – Es ist ein technischer Fehler aufgetreten

Heute stand ein Update für meine Speedport W921V VoIP an. Der Update installierte sich angeblich fehlerfrei, doch eine Internetverbindung kam anschließend nicht zustande. Gesprächig, wie diese netten Geräte nun mal sind, kam die aussagekräftige Mitteilung R56-0002 – Es ist ein technischer Fehler aufgetreten. Nun, ich dachte immer Geräte machen nur menschliche Fehler. Man lernt eben nie aus.

Auch mehrere Versuch die Verbindung herstellen zu lassen, gaben immer die gleiche Fehlermeldung.

„R56-0002 – Es ist ein technischer Fehler aufgetreten“ weiterlesen

Fehler beim Aufruf der man-Seiten unter openSuSE 11.4

Auf einem neuen Rechner mit nackter Festplatte habe ich vor Wochen openSUSE 11.4 installiert. Seit dem wundere ich mich, dass die man-Seiten nicht gefunden werden. So lieferte man bash die Meldung: No manual entry for bash.

Heute bin ich dem Fehler auf die Spur gekommen. Während meine eigenen man-Seiten aus ~/bin/man funktionierten, scheiterten die System-Seiten unter /usr/share/man. Auf einem von 11.3 auf 11.4 hochgezogenen Rechner lief alles ohne Probleme. Eine Neuinstallation der Pakete brachte keine Abhilfe. Übergangsweise hab ich mich mit ssh auf dem zweiten Rechner angemeldet und dort die man-Seiten genutzt.

Heute habe ich nochmal versucht, dem Fehler auf den Grund zu gehen und mich näher mit dem man Befehl befasst. Nach ersten Versuchen mit dem MANPATH brachte mich der Parameter „-d“ für „Debug“ der Lösung näher. Unter den Fehlermeldungen fiel folgende auf:


update_directory_cache /usr/share/man/mang: miss
can't open directory /usr/share/man/mang: Keine Berechtigung
directory cache update failed

Das Verzeichnis /usr/share/man hatte die Attribute „rw-r–r–“ und konnte nicht geöffnet werden – auch nicht wenn root man aufrief. Ein Vergleich mit dem funktionierenden Rechner zeigte, dass offensichtlich die Attribute verkehrt gesetzt waren. Nach einem „sudo chmod +x /usr/share/man“ war alles in Ordnung.

Ich frage mich: Wieso sind die „Ausführen“ Bits umgekippt?

Flashplayer und Firefox unter OpenSuSE

Das OpenSuSE immer etwas mit neuen Firefox-Versionen hinten dran ist, installiere ich ihn meist von Hand. Nach Update des Firefox beginnt jedes Mal das gleiche Spiel. Das Flashplayer-Plugin will nicht mehr. Installieren über den Firefox hilft nicht. Das Plugin wird nicht gefunden. Ursache ist bei mir, dass der Flash-Player nicht dort installiert wird, wo Firefox ihn erwartet und das Plugin Verzeichnis nach dem Update nicht existiert oder leer ist.

Unter OpenSuSE gibt es zwei Verzeichnisse /usr/lib/browser-plugins (32-bit) und /usr/lib64/browser-plugins (64-bit). Der Firefox sucht jedoch in der Regel im Verzeichnis /usr/lib/firefox/plugins bzw. /usr/lib64/firefox/plugins.

Nach meiner Erfahrung ist es nicht ratsam, die neue Version Firefox über die alte Installation zu kopieren. Daher benenne ich das alte Verzeichnis vor dem Kopieren nach firefox- um.

Um die lästige Nacharbeit der Plugin-Installation zu beschleunigen, hab ich mir jetzt ein kleines Script geschrieben.

Hier die Kurzfassung:

#!/bin/sh
mkdir -p /usr/lib64/firefox/plugins
pushd /usr/lib64/firefox/plugins
for P in /usr/lib64/browser-plugins/*
do 
   [ ! -e "`basename \"$P\"`" ] && ln -s "$P"
done
for P in /usr/lib/browser-plugins/*
do 
  [ ! -e "`basename \"$P\"`" ] && ln -s "$P"
done
popd

Für 32-Bit Versionen ist das Verzeichnis /usr/lib64 durch /usr/lib zu ersetzen. Grundsätzlich könnte man statt des Verzeichnis /usr/lib64/firefox/plugins einen Link auf /usr/lib64/browser-plugins/ anlegen. Diese Variante hat den Vorteil, dass man die Plugins, die Firefox nutzt, löschen kann , ohne die Installation im Verzeichnis /usr/lib64/browser-plugins/ zu ändern.

Etwas lässtig ist auch, den flask-player zu finden, wenn ein nicht nach /usr/lib64/browser-plugins/ installiert wird. Hier hilft ein locate libflashplayer.so oder find /usr/lib64 -name „libflashplayer.so“. Trotz 64-Bit findet sich auf meinem System nur eine Datei in /usr/lib/flash-plugin/. Ein entsprechendes 64-Bit Verzeichnis existiert nicht. Dies liegt daran, dass es noch keine stabile 64-Bit Version gibt. Ich lade mir am liebsten den Flash-Player von Adobe herunter, entpacke und installiere ihn manuell.

Direkter Flash-Player Download

Mutige können sich auch ein Adobe Flash Player „Square“ 64-Bit Pre-Release installieren.