Sind Kernkraftwerke sicher?

GAU ist die Abkürzung für „größter anzunehmender Unfall“, auch Auslegungsstörfall genannt. Er bezeichnet den größten Unfall, für den die Sicherheitssysteme noch ausgelegt sein müssen. Die Sicherheitssysteme müssen in einem solchen Fall gewährleisten, dass die Strahlenbelastung außerhalb der Anlage die nach der Strahlenschutzverordnung geltenden Störfallgrenzwerte nicht überschreitet.1

Die Antwort ist natürlich nein, wenn man 100%ige Sicherheit erwartet.

Wenn der damalige Bundesminister Riesenhuber nach dem Reaktorunglück von „Tschernobyl“ feststellte, dass deutsche Kernkraftwerke (KKW) „absolut“ sicher seien, dann suggeriert diese Aussage eine 100%ige Sicherheit, die nicht geben ist, nicht gegeben sein kann. In seinen FAQ zu „Tschernobyl“1 stellt das Bundesamt für Strahlenschutz dazu fest:

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GAU, Super GAU, Mega GAU …

Ausschnitt aus der WEB Seite
ZDF: Angst vor Super-GAU

Ach, dieser schönen Superlative! Ich hab nur drauf gewartet, ihn zu finden, den Super-GAU. Beim ZDF wurde ich gerade fündig. (BILD surfe ich selten an, wäre aber mein üblicher Verdächtiger). Alles muss bis ins Unendliche gesteigert werden, selbst wenn es da schon angekommen ist. GAU heißt Größter Anzunehmender Unfall. Wenn der Unfall jetzt größer sein sollte, haben wir es mit einer falschen Annahme zu tun, aber soweit ich weiß ist die Kernschmelze, der größte Unfall, den es in einem Kernkraftwerk geben kann.