Wie kommt Geld in den Umlauf?


Geld ist für uns das selbstverständlichste der Welt. Doch wie kommt es in die Welt und wer setzt es in die Welt. Die Antwort ist ganz einfach: Zentralbanken verleihen es. Aber woher haben die dieses Geld? Auch ganz einfach. Sie haben es nicht, sie drucken es einfach. Wobei drucken heutzutage nicht ganz wörtlich zu nehmen ist. Das wenigste Geld fließt heute in gedruckten Scheinen um die Welt. Der Transport ist viel zu langsam und teuer. Geld wird als virtuelles Geld zwischen Konten hin und her gebucht. Wieso funktioniert es?

Dazu möchte ich eine fiktive Geschichte einer Tauschbörse erzählen und zeigen, wie jeder sein eigenes Geld schaffen kann. Geht dass? Natürlich.

Eine Idee wird geboren

Schauen wir zurück in die Anfänge einer fiktiven Tauschbörse. Am Anfang unserer Geschichte waren wir der kreative Kopf einer Denkfabrik – think tank – eines Transportunternehmen, das darauf spezialisiert ist kleinen Pakete täglich an Haushalte auszuliefern. Unsere Autos fuhren voll zu den Haustüren und leer wieder zurück ins Auslieferungslager. Leerfahrten verursachen Kosten und bringen nichts ein. Unsere Denkfabrik bekam den Auftrag etwas dagegen zu unternehmen.

Warum fuhren die Autos leer zurück?
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Was ist Geld?

Vor einiger Zeit hatte ich versucht, Leerverkäufe anschaulich zu erklären. In der Folge hatte ich die Idee, diesen Ansatz auch mit dem Begriff „Geld“ zu versuchen. Nun bin ich nicht der erste, der es versucht und Chris Martenson hat einen sehr guten Crash Course zum Thema produziert, trotzdem möchte ich versuchen, die Sache noch ein Stück einfacher und anschaulicher erklären. Was ist Geld und warum gibt es Geld. Dazu müssen wir sehr weit in die Geschichte der Menschen zurück gehen. Also fangen wir bei …

Adam und Eva

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Mit Computer geht alles viel … langsamer

Papier schlägt Computer 1:0

Als wir heute vom Spaziergang wieder kamen, lag auf unserem Auto eine fremde EC-Karte, die der Unterschrift nach zu urteilen, einem Jugendlichen oder Linkshänder gehören musste. Nach dem Ausziehen ging ich ins Arbeitszimmer, um den Computer zu starten und nach der Adresse des Inhabers zu fahnden. Den ersten Startversuch brach ich ab, da das BIOS der WLAN-Karte noch müde war.Der zweite Versuch lief Fehler frei.  Ich war gerade dabei, das Kennwort einzugeben, als es klingelte. Zum Fenster hinaus schauend sah ich Sekunden später einen Jungen davon eilen. Noch bevor mein Computer gestartet war, hatte meine Frau im Telefonbuch nachgesehen,  zwei von drei Einträgen ausgeschlossen, beim dritten Eintrag angerufen und die EC-Karte dem glücklichen Verlierer zurückgegeben, der eine Straße weiter wohnt.

Werbeanruf

„Guten Tag, spreche ich mit Herrn Zett, Herrn Ypsilon Zett?“

„Nein, ich bin Frau Iks Zett, seine Frau!“

Ich sehe es schon, gleich bekomme ich den Hörer. Hätte ich nur nicht diese Karte mit dem verlockenden Mercedes Xyz ausgefüllt, den man – wer immer man ist – gewinnen kann.

„Guten Tag, spreche ich mit Herrn Zett, Herrn Ypsilon Zett?“

„Nein, ich bin Frau Iks Zett, seine Frau!“

Ich sehe es schon, gleich bekomme ich den Hörer. Hätte ich nur nicht diese Karte mit dem verlockenden Mercedes Xyz ausgefüllt, den man – wer immer man ist – gewinnen kann.

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