SPAM: the police just arrested a fraudster by name Micheal


Heute erhielt ich die unten angefügte E-Mail eines gewissen Rechtsanwaltes Anthony Frank Mendis als Blindkopie. Da es wenig sinnvoll ist, eine Mail nur an mich in Blindkopie zu schicken und niemanden als direkten oder Kopie Adressaten einzusetzen, gehe ich davon aus, dass es sehr viele Blindempfänger gibt. Der Zeichensatz Windows -1251, der für den Text verwendet werden soll, deutet auf die Nutzung eines Clients aus dem russischen Sprachraum und nicht dem englischen Sprachraum hin, was bei einem Anwalt im Vereinigten Königreich ungewöhnlich ist. Dies ist bei mir ein sicherer Hinweis, dass es sich um Spam handelt, da ich keine Kontakte in diesen Sprachraum pflege. „SPAM: the police just arrested a fraudster by name Micheal“ weiterlesen

SPAM: Keine Erfahrung , kein Geld, kein Problem!

Die tollen Versprechungen der Seite MMTrends.org über Binary Pilot.
Die tollen Versprechungen der Seite MMTrends.org über Binary Pilot.

Nun hat Norbert vom Wallstreet Trick Team einen neuen Opferkreis auserkoren: Junge Absolventen, die nach Studium noch Studentendarlehen abbezahlen müssen. Woher er seine statischen Daten über arbeitslose Akademiker hat, ist mir schleierhaft. Aber die sollen hier nicht Thema sein. „SPAM: Keine Erfahrung , kein Geld, kein Problem!“ weiterlesen

Bei der Richpro Internet GmbH abmelden

Ein kurze und knappe Bestätigung der Abmeldung bei Roihpro
Ein kurze und knappe Bestätigung der Abmeldung bei Richpro
Ich habe den Abmelden-Link, der sich ganz weit unten in den Mails der Richpro Internet GmbH befindet, genutzt. Ja, durch den Abmelde-Link wird die Gültigkeit der E-Mail-Adresse und das eine E-Mail gelesen wurde bestätigt. nicht sehr ratsam, aber ich möchte wissen, ob welche Wirkung diese Abmeldung auf Dauer entfaltet. Unister habe ich auch einigermaßen in den Griff bekommen, auch wenn dem Newsletter „KfZ-Versicherungen 2011“ ein Newletter „KfZ-Versicherungen 2012“, „… 2013“ und „… 2014“ folgte, was ja gänzlich andere Newsletter sind. Ich hatte mich ja nur aus einem Newsletter austragen lassen.

Nigerian Scam in gutem Deutsch

Warnung: ... gerade in Zeiten wo das Internet gern missbraucht wird
Warnung: … gerade in Zeiten wo das Internet gern missbraucht wird
Wer auf diese Mail herein fällt, ist nun wirklich selber Schuld. Keine Adresse und pauschale Anrede mit „Lieber Freund“, eine eingebaute Warnung vor Betrug im Internet im ersten Satz, ein reicher Mann in der Dritten Welt, leider verstorben und nun sollen Bank, Erben oder Staat um das Geld betrogen werden. Dazu benötigt der Absender nun dringend die Hilfe eines ihm bisher völlig unbekannten Mitztäters. Kurz: Dies ist eine typische Nigerian Scam Mail, auch wenn der angebliche Verstorbenen aus Libyen kommt und das Konto in Südafrika geführt wird.

Den Jahreswechsel 2013/2014 haben die Betrüger noch nicht mitbekommen. XXXX.2013 ist seit gut drei Monaten vorbei. Ansonsten ist die Mail in fehlerfreiem Deutsch abgefasst, auch Umlaute kennt unser Verfasser – wer noch einen Fehler findet, darf ihn behalten.

Wenigstens in folgendem Punkt sind die Betrüger grundehrlich. Unter der Erklärung zum Nigerian Scam findet sich bei WikiPedia dieser Satz:

Die Opfer dieser Betrügereien werden von den Betrügern als „Mugu“ bezeichnet, das Wort für „Vollidiot“ im Nigerianischen Pidgin.
Quelle: WikiPedia

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Timoschenko: „Dem Drecksack in die Stirn schießen“

Was immer Julija Timoschenko genau gesagt hat und wie man es gut ins Deutsche übersetzt: Staatsmännisch war die Wortwahl nicht. Doch wie fühlt sich jemand, der hilflos mit ansehen muss, dass der große Nachbar innerhalb weniger Tage Fakten schafft? Dazu gibt es noch wortgewaltige Unterstützung und Rückenwind aus Europa und Amerika, nach dem Motto „Die Ukraine möge bitte – wir werden nichts tun, was unsere Erdgasversorgung gefährdet.“ Da können (und dürfen) auch mal die Pferde mit einem durchgehen. Bei allem Frust und aller Hilflosigkeit, solche darf man im stillen Kämmerlein denken, aber in Zeiten der NSA und ihrer russischen oder chinesischen Kollegen nicht über eine Telefon sagen. Es sei denn, man möchte es publik machen.

Die Ukraine ist der Vorhof Russlands. Instabile und unkontrollierbare Verhältnisse in der Ukraine, insbesondere auf der Krim, sind nicht im russischen Interesse und Wladimir Putin kann in einem Konflikt Ukrainer – Russen nicht zuschauen. Nur wenn der Koch den Topf rechtzeitig vom Feuer nimmt, wird das Essen nicht anbrennen.

Wie würden die Amerikaner in ihrem Vorhof reagieren? Wie haben sie bisher reagiert?

Castro wandte sich Moskau zu, Kuba wurde vom Vorhof der USA zum Vorposten des Kreml, für die USA eine unerträgliche Situation. Man versuchte, Castro zu stürzen. Das führte im April 1961 zum Desaster in der Schweinebucht: Die Invasion scheiterte kläglich.

Doch die Regierung in Washington ließ nicht locker. …

Die Vorbereitungen für eine Invasion Kubas gehen weiter. Geplant sind sieben Tage lang massive Luftangriffe, über tausend allein am ersten Tag, um die Raketenbasen, das Luftabwehrsystem und die Flugplätze zu zerstören.

Quelle: Zeit Online – Kalter Krieg – Dem Abgrund entgegen vom 22.10.2012

Kleiner Unterschied: Bei den Russen ist es bisher kein Desaster.

Patric Wittlinger äußert sich über seinen DSDS-Ausstieg

Wer ist Patric Wittlinger? (Patric wird offensichtlich ohne „k“ geschrieben. Seltsam.) Interessiert mich nicht, und ich will auch nicht darüber schreiben. Es gibt wichtigeres. Aber:

Auch ich weiß, dass es DSDS gibt und dass dies „Deutschland sucht den Superstar“ bedeutet. Nutzloses Wissen, gegen das auch ich mich nicht wehren kann. Passender wäre sicher „Deutschland sucht das neue Sternchen“. Die obligatorische, nicht repräsentative Online Umfrage bei T-Online (Stand: 24.03.2014 20:09 Uhr) zum Thema ergibt: 30,5% finden es schade; 35,3% finden, dass er ohne DSDS weiter kommt; und 34,2% (mich eingeschlossen) wissen nicht wer Patric ist und schauen kein DSDS.

Deutschland, es besteht noch Hoffnung!

Bots, Crawler und Spider

Bots, Crawler oder Spider sind Computer die das World Wide Web nach Inhalten mit unterschiedlichen Zielsetzungen durchforsten. Die bekanntesten sind sicher die Crawler der großen Suchmaschinenbetreiber Bing / MSN, Baidu, Google, Yahoo oder Yandrex. Dass deren Crawler regelmäßig vorbei schauen ist wichtig, damit eine Seite in den Suchergebnissen gefunden wird. Aber es gibt auch zahlreiche andere Crawler, deren Besuch mehr oder weniger sinnvoll ist. Wenn ein Portal keine Stellenangebote beinhaltet, ist es wenig sinnvoll, dass ein Crawler die Seiten regelmäßig besucht. Falls Sie keinen Shop betreiben, hilft es nichts, dass ein entsprechend spezialisierter Crawler Ihre Web-Seiten durchsucht.

Ob ein Crawler ein Portal durchsucht und welche Verzeichnisse durchsucht werden, kann bei kooperativen oder freundlichen Crawlern anhand des Robots Exclusion Standard über eine Datei robots.txt (Kleinschreibung beachten) im root-Verzeichnis gesteuert werden.

Unkooperative oder unfreundliche Crawler ignorieren den Inhalt der robots.txt. Gegen diese Crawler helfen nur stärkere Geschütze.

Die Zugriffe der letzten Tage auf dieses Blog habe ich hinsichtlich der besuchenden Bots, Crawler und Spider ausgewertet. Von Anfang des Monats bis heute, entfallen etwa 15% bis 20% der Seitenabrufe (Hits im Webalizer) auf über 50 verschiedene Crawler.[1] Der User-agent-string, mit dem sich der Bot, Crawler oder Spider im HTTP-Abruf meldet, ist nicht identisch mit dem User-agent in der Datei robost.txt, nach dem er sucht. Deshalb muss zu jedem Crawler der passende User-agent für die Datei robots.txt gefunden werden. Gute Web-Portale haben eine umfassende Beschreibung des Verhaltens ihrers Crawler; weniger gute verweisen auf die allgemeine Beschreibung der Datei; manche vergessen dabei den User-agent anzugeben, auf den ihr Crawler hört.

Die Bezeichnung „Standard“ ist für den Robots Exclusion Standard ist im Grunde eine Übertreibung. Die Syntax der Datei robots.txt ist nicht sehr streng definiert. Bei der Auswertung der Datei robots.txt sollte der Crawler die Groß-Kleinschreibung bei der Feldnamen (User-agent, Disallow …) und bei seinem Namen (wohlgemerkt sollte) nicht beachten. Als Parameter sind nur User-agent und Disallow definiert und es gibt nur die Wildcard „*“ für den User-agent. Viele Crawler akzeptieren aber auch Erweiterungen wie reguläre Ausdrücke. Einen einheitliche Art der Auswertung der Datei durch die Crawler wurde leider nie definiert. Eine gute Beschreibung des „Minimum“ anhand einer Beispiel-Site findet sich bei bjoernsworld.de · Suchmaschinen.

Hier nun eine Auflistung, kurze Beschreibung und Bewertung der Bots, Crawler und Spider, die ich in der letzten Zeit identifiziert habe.

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  1. [1]Hierbei ist zu bedenken, dass es auch Kameraden gibt, die Web-Seiten mit dem User-Agent eines Crawlers abrufen um ihrer Zugriffe zu tarnen. Diese Zugriffe habe ich bei der Betrachtung nicht gefiltert. Einige Seiten verwenden einen Zugriffschutz oder verhindern, dass die Seiten auf anderen Rechnern – z.B. zum Offline Lesen – gespiegelt werden. Damit Google die Seiten trotzdem indizieren kann, werden die Crawler von Google geduldet. Bei einer fehlerhaften Implementierung dieses Schutzes kommt ein Angreifer mit dem User-agent-string eines GoogleBot ebenfalls Zugriff auf die Seiten.

SPAM: Firmenadressen 2014

Homepage firmendb.net
Homepage firmendb.net

Wie jedes Jahr versucht Global-Contact auch dieses Jahr seine Adressverzeichnisse für viel Geld an den Mann zu bringen. Für die Software gibt es auch Rabatt bis zum 20.03.2014. Dies Datum ist nicht wie oft in der Seite per Script generiert. Bin gespannt, wie oft der Rabat dieses Jahr verlängert wird.

Angeblich ist Global Contact seit 12 Jahren ein verlässlicher Partner im Bereich der Kundengewinnung und Bewerbung von Produkten. Dieser verlässliche Partner ließ seine Domain erst 2013 anonym registrieren. Eine frühere Domains lauteten gc-firmenadressen.net oder adressen-de.com, die inzwischen abgelaufen sind.

Unter der Berliner Korrespondenzanschrift Joachimstaler Straße 4, 10623 Berlin findet man das Beate Uhse Erotik Museum. Eine Telefonnummer hat die Firma nicht nicht mehr. 2008 gab es noch eine Telefonnummer in England, war die Anschrift noch im Gründerzentrum Pankow Holzhauser Str. 177, 13509 Berlin. Die damalige Domain g-contact.net wurde erst am 25.2.2014 erneut – anonym – registriert und hat derzeit keine IP-Adressse.

Der Sitz der Firma ist angeblich in England.

Der Server deu.adressendb.com, über den die E-Mail an mich gesendet wurde, hat die IP-Adresse liegt 46.41.130.148 und hört auch auf den Namen vps-1003809-3303.cloudservice.pl.

Mein Tipp: Finger weg.

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