Installationsfehler bei Debian 8.7.1

Gestern Abend hat sich mein Linux verabschiedet und wollte nicht mehr richtig starten. Angeblich war kein Platz mehr auf der Festplatte. Platz war aber genug nur Dateien ließen sich nicht mehr anlegen. Statt lange zu suchen, habe ich dies als Gelegenheit für eine Neuinstallation genommen.

Ein Fehler ergibt sich bei der Installation der TTF von Microsoft über den grafischen Packetmanager.

"Fehler beim Parsen der Proxy-URL »http://htt«: Schema fehlt"

Am Ende half eien Bei Installationsfehler des Package ttf-mscorefonts-installer hilft ggf. folgende Lösung. Wichtig ist hier das „purge“ statt „remove“ oder „install –reinstall“.

 sudo apt-get purge ttf-mscorefonts-installer
 sudo find / -iname arial*
 sudo apt-get install ttf-mscorefonts-installer

Auch Moneyplex ist ein Kandidat für eine Nachinstallation der Chipkartenlesertreiber. Hier empfiehlt sich die Seite von REINER SCT zu besuchen und die Treiber von dort zu beziehen.

Spam mit Postfix abwehren

Nach dem Tipp von Daniel hat sich der tägliche Spam auf meinem Server drastisch reduziert. Heute habe ich mir die verbleibenden Mails angesehen und die Liste der smtpd_recipient_restrictions um zwei Einträge erweitert.

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Freifunk in Rheinbach (5)
Zugriff per SSH

Verwaltung eines Router per SSH
Verwaltung eines Router per SSH

Vorbemerkung

Aufstellen eines Freifunkrouters ist recht einfach. Router kaufen, Firmware durch Freifunk-Firmware ersetzen. Neustarten und fertig. So ein Router verlangt ab und zu einem Update. Er kann seine Position und Kontaktadresse enthalten und weitermelden. Die könnte sich auch mal ändern. Vielleicht muss die genutzte Bandbreite geändert – reduziert – werden, weil der Internetanschluss des Betreibers durch die vielen Gäste blockiert wird. Oder es läuft gleichzeitig ein verschlüsseltes WLAN auf dem Router und das Password müsste mal geändert werden. So ganz einfach muss es also nicht sein.

Nicht jeder möchte oder kann sich selbst um diese Aufgaben kümmern. Aus diesem Grunde bin ich der Frage nach gegangen, wie kann ich eine größere Zahl Router, die über die Stadt verteilt sind, zentral von meinem Arbeitszimmer aus verwalten? Allein zwei Router, die ich betreue stehen im evangelischen Gemeindezentrum; weitere dürften folgen.

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Zugriff per SSH“
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Richpro SPAM erkennen

Wer sich die Links (URI) in dem E-Mails der Richpro Internet GmbH genauer anschaut, wird feststellen, dass die letzten Zeichen der Verknüpfungsadresse immer identisch sind. Um SpamAssassin ein wenig auf die Sprünge zu helfen, hilft folgender Regelsatz:

# Erkennung eines Links der Richpro Internet GmbH
uri TA_RichproURI /eindeutige Zeichen$/i

describe TA_RichproURI Mail enthaelt Link, der auf die Richpro Internet GmbH hindeutet

score TA_RichproURI 2.0

Da die eindeutigen Zeichen von Kunde zu Kunde verschieden sein dürften, muss jeder die Zeichen aus seinen E-Mails selbst heraussuchen. Bei mir ist die Zeichenkette fünf Zeichen lang – muss aber nicht jeder wissen, welche Zeichen es sind.

Einen weiteren Hinweis gibt der Link zum Abmelden der E-Mails. Hier ist immer die E-Mailadresse enthalten. Womit folgender Eintrag hilfreich sein könnte:

uri TA_RichproMail /v=[0-9]*&a=thomas%40example.com/i

describe TA_RichproMail Mail enthaelt Link mit meiner E-Mails-Adresse (moeglicherweise Richpro Internet GmbH)

score TA_RichproMail 2.0

Leider ist auch die E-Mail-Adresse sehr individuell.

Genug für heute, gute Nacht

SPAM: Betrügerische Arbeitsangebote unter germanysjob.com

Seit gestern (02. März 2014 11:21:01Z) gibt es eine weitere Domain – germanysjob.com – für kriminelle Arbeitsangebote. Diesmal haben die Betrüger allerdings vergessen der Domain germanysjob.com einen Mail- und Web-Server zuzuordnen. Auffällig ist, dass die Mail von einem selbst stammt. Die Bewerbung soll an eine E-Mailadresse vorname@germanysjob.com geschickt werden. Bei mir sind Ulf und Carsten als Empfänger aufgetaucht. Jungs: Ohne einen der Adresse zugeordneten Mails-Server wird dieser Beutezug nicht funktionieren.

Auch wenn der Ausdruck und die Rechtschreibung noch immer nicht perfekt ist: Die Kameraden haben dazu gelernt; der Text enthält neuerdings Umlaute.

From: <thomas@example.com>
To: <thomas@example.com>
Subject: Starten Sie heute an zu arbeiten
Date: 3 Mar 2014 13:28:15 +0000

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich benutze diese Gelegenheit, um Ihnen eine freie Stelle in unserer Firma vorzuschlagen und ihre kurze Beschreibung zu geben.
Haben Sie Ihre Karriere schon beendet, sind die im Schwangerschaftsurlaub, ein Rentner oder einfach Arbeitslose?
Dann ist diese Stelle für Sie.

Beschäftigungsgrad: Teilbeschäftigung – 1 bis 3 Stunden pro Tag.
Mindestens 20 Stunden der Beschäftigung pro Woche können wir Ihnen garantieren.

Gehalt: 3000 Euro pro Monat plus Kommissionsgeld.

Arbeitsort: Europa

Beachten Sie bitte!
Sie brauchen keinen einziges Cent auszugeben, um an die Arbeit in unserer Firma zu gehen.

Wenn Sie bereit sind, den Fragebogen und mehr Information über diese Stelle zu bekommen,
ein Telefongespräch zu vereinbaren, schicken Sie bitte einen Brief auf
Carsten@germanysjob.com
unter Angabe

1. Ihrer ID-Nummer für diese Stelle: IDNO #4931/PN
2. Namen und Vornamen
3. Telefonnummer im internationalen Format

 

Update 05.03.2014:
Heute kam eine E-Mail mit der Domain arbeiten-de.com. Diese Domain hat selbst keine IP Adresse, wohl aber der Mail-Server mx.arbeiten-de.com (IP: 165.98.133.60).
Update 26.03.2014:
Die Mail wird jetzt mit der neuen Domain nebenjobde.com verteilt; Mailserver mx.nebenjob.de (IP: 108.59.249.55). Die Domain wurde gestern, am 25.03.2014 18:45:11Z, erstellt.

Moneyplex und Card Reader nach Installation von openSUSE 13.1 (2)

Gestern habe ich über die Probleme von Moneyplex und meinem Kartenleser nach der Installation von ooenSUSE 13.1 berichtet. In einer E-Mail hatte ich REINER SCT darauf hingewiesen, dass es hier Problem gibt und das auf ihren Seiten ein aktuelles Paket für openSUSE 13.1 fehlt. Hier der Kern der Antwort, die immerhin kein 24 Stunden benötigte:

Für openSUSE bieten wir keine vorgefertigten Treiber mehr. Sie finden ein Treiberpaket aber in den Standard-Repoistories. Sollte das nicht ausreichen, können Sie sich die Treiber für openSUSE 13.1 selbstverständlich jederzeit selbst bauen. Der Source-Code steht zum Download bereit:

[1]http://support.reiner-sct.de/downloads/LINUX/V3.99.5_SP05/pcsc-cyberjack-3.99.5final.SP05.tar.bz2

Falls ich mal einen neuen Kartenleser benötige, werde ich diesen Service bei der Entscheidung berücksichtigen. Leider hilft mir eine unbefriedigende Antwort auch dann nicht, wenn sie schnell kommt.

Gute Nacht

Moneyplex und Card Reader nach Installation von openSUSE 13.1

Hatte jemand erwartet, dass Moneyplex unter openSuSE 13.1 nach einer Neuinstallation mit dem Kartenleser einwandfrei funktioniert?

Ja? Nicht wirklich.

Bei mir funktioniert er natürlich wieder einmal nicht. Ein Blick auf die Homepage von matrica.de offenbart immer noch das alte Märchen:

Unter openSUSE läuft moneyplex in der Regel ganz ohne Anpassungen. Wir empfehlen alle Updates und Aktualisierungen zu installieren.

Frage mich, welche Regel matrica meint. Nun gut, was soll es. Von matrica ist mal wieder keine Hilfe zu erwarten. Das Fehlerbild hatte ich allerdings schon bei der letzten Installation von openSuSE 12.3.

Abhilfe schafft diesmal der Treiber pcsc-cyberjack-3.99.5final.SP05-1.suse12.3.x86_64.rpm von den Seiten der Herstellers Reiner SCT, der allerdings nur für openSUSE 12.3 als Paket vorliegt.

sudo rpm -i --force \
     pcsc-cyberjack-3.99.5final.SP05-1.suse12.3.x86_64.rpm

OpenSuSE 13.1 unbrauchbar

Nun verwende ich schon seit Jahren die openSuSE. Natürlich gibt es immer wieder zu beginn eines neuen Release Kinderkrankheiten. Man gewöhnt sich dran und in der Regel sind sie schnell behoben. Diesmal habe mit dem Umstieg von 12.3 auf 13.1 etwas länger gezögert und zwischenzeitlich nur die KDE auf Version 4.11.x aufdatiert. Nachdem die openSuSE 13.1 in einer virtuellen Maschinen ganz zufriedenstellend lief, habe ich mich entschlossen den Sprung zur 13.1. auch auf dem Desktop zu wagen, zumal der KDE 4.11.x nicht sonderlich fehlerfrei war. Texte lassen sich in der Regel mit der Maus nicht mehr richtig markieren und kopieren. Insbesondere in Kmail erweist sich dies nahezu als unmöglich. Die Markierung verschwindet mit dem Loslassen der Maustaste auf wundersame Weise. Wenn man auf eine Symbol klickt wird die als zwei Klicks verarbeitet, was zur Folge hat, dass das Programm doppelt gestartet wird. Ein Markieren einer Mail bewirkt auch gleich das Öffnen des Anzeigefensters. Liegen zwei Fenster übereinander werden beide geschlossen. Ein Klick auch die Titelleiste des Fenstern bewirkt eine Größenänderung. Ein Verschieben erfordert sehr viele Versuche, wenn es überhaupt gelingt. Kmail2 hat auch neue Eigenheiten. Von über 1.000 Mail im SPAM Ordner werden nur die letzten angezeigt. …

Kurz: Unbrauchbar!

Adieu KDE, ich wandere zu GNOME aus.

Auch nicht viel besser. Aber hier starten wenigstens die Programme nicht doppelt. Muss ich mich jetzt von openSuSE verabschieden?

Ich fürchte, hier wird eine lang hinausgezögerte Entscheidung fällig.

Update 14.02.2014 Habe den Verursacher eingekreist und neutralisiert: Linux (was dort auch immer) mag meinen kabellosen Trackball Logitech M570 nicht. Sehr ärgerlich; jetzt muss da alte Teil wieder ran.

OpenSUSE 13.1 und Apache 2.4

Der Apache2 Version 2.4 bringt erhebliche Änderungen gegenüber der Version 2.2 mit. Den Versuch eines Updates des Apache2 auf die Version 2.4 auf einem openSUSE 12.2 System habe ich wegen zahlreicher Fehlermeldungen abgebrochen. Aus schlechten Erfahrung klug geworden, habe ich mir eine neues System von Grund auf mit openSUSE 13.1 in einer virtuellen Maschine aufgesetzt. Einen weiteren Abschuss des Servers wollte ich vor einen Upgrade nicht riskieren.

Die Konfiguration des Apache2 mit yast2 führt allerdings auch nicht zu einem lauffähigen System. Der Apache weigert sich mit mehreren Fehlermeldungen zu starten. Unter openSUSE 13.1 wird der Apache 2.4 installiert, obwohl in den Paketnamen die Version 2.2 angegeben ist. Nach einigen Versuchen konnte ich den Fehler in der Datei /etc/apache2/conf.d/mod_evasive.conf lokalisieren. Der Apache2 meldet, dass es das Modul /usr/lib24/apache2/mod_evasive20.so nicht gibt. Eine nachträgliche Installation / Update hilft nicht, denn die Datei heißt jetzt mod_evasive24.so.

Der Fehler kann nun durch Ändern der ersten Zeile in mod_evasive.conf behoben werden. Entweder wird auf das Module verzichtet und die Zeile auskommentiert / gelöscht oder der Dateinamen geändert. Eine Änderung des Modulnamen auf mod_evasive24.c führt allerdings wieder zu Fehlern.

LoadModule evasive20_module /usr/lib64/apache2/mod_evasive24.so

 
Mit einigen Hinweisen auf wirkungslose, obsolete Parameter startet der Apache2 jetzt.

Unsere Spuren im Netz

Wo hinterlassen wir Spuren im Netz? Egal was wir tun, in dem Moment wo ein IP-Paket auf die Reise außerhalb unseres Netzes geht, entstehen Spuren unserer Aktivität und Existenz im Netz. Angefangen mit einer Anfrage an einen Domains Name Server (DNS) über das Senden einer E-Mail, über ein Herrunterladen einer Datei von einem FTP-Server bis zum Surfen im Netz immer hinterlassen wir Spuren in den Log-Dateien der beteiligten Rechner. Dies ist ein so weites Feld, dass ich mich in diesem Artikel auf die Spuren beim Surfen beschränke.

Um diesen Spuren nachzugehen, habe ich ein OpenSUSE 13.1 mit einem Firefox in einer virtuellen Maschine auf meinem Rechner installiert. Schon bei der Installtion und den Update habe ich mit zahlreichen Server im Internet Kontakt aufgenommen, die jetzt wissen, dass ich einen Rechner neu aufgesetzt habe und ein openSUSE 13.1 installiert habe. Bei einem Windows XP, Vista, 7 oder 8 wäre es nicht anders gewesen. Hier käme noch ein Anmeldung bei Mircosoft hinzu. Auch diesen Vorgang will ich nicht weiter untersuchen. In diesem Artikel will ich mich auf das Surfen mit dem Browser beschränken.
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